Münsters Sportler*innen-Wahl 2026

Wie in jedem Jahr wählt Münster seine Sportler und Sportlerinnen des Jahres. Man sieht in der Liste viele bekannte Gesichter. Eine Neuheit dürfte jedoch sein, dass bei den Junioren ein Schachspieler zu finden ist – der gerade mal elfjährige Konstantin Müller, der seine ELO in den Dienst des SK32 stellt und dort auch ausgebildet wird.

Es lohnt sich, dieses Nachwuchstalent näher in Augenschein zu nehmen, schließlich darf er diverse Titel und Turniergewinne sein eigen nennen – und allzu viele Elfjährige mit einer DWZ weit jenseits der 2000 dürfte es regional nicht geben. Man traut dem jungen Münsteraner noch Einiges zu, da sind sich der Deutsche Schachbund und seine Trainer einig.Er begann seine Karriere übrigens als Achtjähriger mit 27 Siegen in Folge – entsprechend bis dahin ohne DWZ.

Mehr zur Sportlerwahl gibt es hier zu lesen.


Neues aus der Verbandsliga, Bezirksklasse und Kreisliga

Verbandsliga

In Runde 3 setzte es die erste Niederlage für das Team um Ulf Brambrink und damit war die Tabellenspitze futsch. Denkbar knapp war es in dem Duell auf Augenhöhe gegen Südlohn – 17:15 hiess es am Ende. In der kommenden Runde gibt es dann am 13. 12. ein Heimspiel gegen Nienberge.

Bezirksklasse

Gut aufgelegt zeigte sich die zweite Mannschaft: gegen den Tabellenzweiten vom SK32 gelang den ersatzgeschwächten IDlern ein 16:16. Die ersten Bretter holten starke Siege, der Ersatz aus der Dritten trug zum Ergebnis bei. Diese Punkte werden gegen Saisonende doppelt zählen.

Kreisliga

Nach einer spielfreien Runde 3 freut sich die dritte Mannschaft in Runde 4 auf ihr Auswärtsspiel in Nordkirchen. Termin ist der 13. 12.!


Ausflug nach Beelen leider nicht vom Erfolg gekrönt

Das Beste am Ausflug dürfte wohl das Wetter am Samstag gewesen sein. In Beelen gab es für die Dritte eine deutliche 4,5:1,5 Auswärtsniederlage. Lediglich Wolf-Rüdiger an Brett 1 konnte voll punkten. Georgios holte ein Remis, das war es dann aber leider schon. Der Platz im Mittelfeld der Tabelle bleibt erhalten, der Aufstieg ist außer Reichweite und zwei Runden sind es in dieser Saison noch.


Zweite und dritte Mannschaft im Einsatz: Ein lachendes und ein weinendes Auge

An gestrigen Samstag rauchten viele Köpfe im Alten Backhaus an der Coerdestraße. Die Zweite gegen Everswinkel, wie auch die Dritte gegen Billerbeck bestritten in den schönen Räumlichkeiten ihre Heimspiele. Der Verlauf war in Summe erfreulich. Leider blieb der Zweiten der erste Saisonsieg knapp verwehrt.

Besser machte es die dritte Mannschaft, die ihren bereits guten Platz in der Kreisliga mit einem guten 4:2 Erfolg verbessern konnte.

Brett 1 führte Wolfgang zu seiner Premiere in der Kreisliga, die er nach der erfolgreichen “Generalprobe” in der Verbandsklasse mit einer kleinen taktischen Idee zum Erfolg führte. Auch Wolf-Rüdiger konnte seinem Gegner die Grenzen aufzeigen und holte am zweiten Brett ebenfalls einen ganzen Punkt. Christian musste nach einem heftigen Angriff des Gegners im Zentrum die Stellung verloren geben. Karsten gewann seine Partie sicher, Henning erarbeitete sich bis kurz vor 20 Uhr eine deutlich gewonnene Stellung und den ganzen Punkt – Hans-Joachim verlor leider in unübersichtlicher Stellung die Richtung und die Partie. Schlussendlich war allerdings ein schöner 4:2 Erfolg ins Mannschaftsformular der Indischen Dame 3 einzutragen.

Die Zweite war in der achten und vorletzten Runde der Bezirksklasse angetreten, um endlich den ersten Saisonsieg einzufahren – Ehrenrettung sozusagen.

Beinahe wäre dies auch gelungen… Georgios an Brett 6 war nach längerer Abwesenheit und Umzug endlich wieder einmal dabei. Sein energisch angreifender Gegner sah sich wohl schon mit Lorbeerkranz gekrönt vor dem geistigen Auge und spielte nach einem guten Opfer anschließend sehr ungenau und opferte sich in die Niederlage. Ingo war als Ersatz am Brett 8 und musste seinem jugendlichen Gegner irgendwann die Hand zum Sieg reichen. Ähnlich erging es Albert an Brett 7, der im Verlauf einer General Custer-Partie heldenhaft unterging. Jürgen an fünf erspielte sich leichte Vorteile, die er geschickt ausnutzte, um seinen Gegner schließlich zu einem Harakiri-Manöver zu provozieren, das, wie der Name schon andeutet, meist schlecht für den Ausführenden ausgeht.

Robert am etwas ungewohnten Brett 4 spielte als Weisser gegen einen “Sizilianer aus Everswinkel”, der nach 34 Zügen mangels Chancen (mancher sagt auch “Ideen”) in einem Remis versandete. Raphael hatte sich in ausgesprochen verlorener Stellung ein perfides Dauerschach gesichert und holte so ebenfalls den halben Punkt. Andreas am ersten Brett spielte eine zähe Partie bis ins Endspiel, in dem beide mit Türmen und Freibauern und Brettübersicht zu kämpfen hatten. Mit Übersicht und Geduld holte auch er das Remis.

Eckhard spielte als Letzter. Hier sahen wir bis deutlich nach 20 Uhr eine Partie, die sich zwischen optimistischem Nicken und sorgenvollem Seufzen abspielte. Gegen einen Ex-Mannschaftskollegen ist es nie leicht zu spielen, zugegeben. Doch fand Eckhard anfangs Wege, um sich einen Vorteil von zwei (Frei-)Bauern zu sichern. Im Verlauf der Begegnung schwand der Vorteil jedoch dahin. Die Bauern wollten einfach nicht laufen. Und kurz vor Ende hatte sein Gegner sogar eine böse Mattdrohung am Brett, die Eckhard Haus und Hof gekostet hätte.  Insofern war es gut, dass sich beide sichtlich erschöpft nach knapp fünf Stunden zu einem Remis die Hände gaben.

Das 4:4 kommt in dieser Saison in der Bezirksklasse jedoch zu spät. Wir hätten öfter so spielen müssen wie am gestrigen Nachmittag, dann wäre der bittere Abstieg in die Kreisliga zu vermeiden gewesen. Trotzdem ging es später recht gut gelaunt mit knurrendem Magen noch zu Pizza, Pasta, Vino e Birra an die Kreuzkirche!


Verbandsklasse: Erste Mannschaft fährt Sieg ein!

Das liest sich gut, und das war auch gut. Ohne Niederlage streicht unsere erste Mannschaft in der siebten Runde der Verbandsklasse einen deutlichen 6:2 Erfolg ein. Das zahlt schön aufs Konto ein – die Erste verbessert sich hierdurch auf den 6. Tabellenplatz. “Newbie” Wolfgang bestritt als Ersatz seinen ersten Einsatz für die Indische Dame. Da er mir gestern beim Offenen Vereinsabend im Kling-Klang seine Partie zeigte, kann ich sagen: erst hat er den Gegner perforiert, dann sauber zurechtgestellt und schließlich den Sack zugemacht, als sich die Chance bot.

Hier die Ergebnisse im Überblick:


Gehen Sie zurück auf Los – Zweite Mannschaft geht ein

Nein, das war nicht der Samstag, den sich die Zweite Mannschaft ausgemalt hatte. Mit 2:6 ging das “Kellerduell” in der Bezirksklasse an die Gäste aus Coesfeld. Die Rote Laterne in der Tabelle ist das traurige Ergebnis. Man kann da nicht viel beschönigen: es war ein schwacher Auftritt. Zudem einer, mit dem eigentlich keiner gerechnet hatte.

Ich starte mal mit dem Spitzenbrett. Stefan mühte sich durch ein etwas missratenes Mittelspiel. Er geriet zusehends unter Druck, indem er wohl eine kleine Chance hatte, zu entwischen, so der Gegner in der abschließenden Analyse. Er fand diesen Weg leider nicht. So musste er nach langem und zähen Abwehrkampf doch in die Niederlage einwilligen.

Brett 2: Raphael lief nach einem Zentrumssturm in der Eröffnung das ganze Spiel einem verloren gegangen Bauern hinter her. Als Kompensation hatten nach gegenseitiger langer Rochade seine Figuren mehr Raum und so versuchte er früh, auf der Königsseite mit den Bauern anzugreifen. Der Gegner aber war stets aufmerksam und hielt die Verteidigung das ganze lange Spiel aufrecht. Mit nur noch einer Viertelstunde auf der Uhr versuchte er es dann mit der Brechstange, was aber leider nicht funktionierte.

Brett 3: Leo erwischte einen Damengambitspezialisten, dem er leider auf den Leim ging. Nach einer fehlerhaften Eröffnung und etwas liederlichem Spiel brach die schwarze Stellung nach und nach zusammen. Aufgabe.

Die ersten drei Bretter gingen entsprechend leider verloren.

Eckhard an 4 bot seinem Gegner lange Paroli; trotz eines Minusbauern und fragilem Zentrum fand er rund vier Stunden lang Gegenspiel: Remis.

Stefan N. an 5 einigte sich nach einem umfassenden Abtausch mit ausgeglichenem Turmendspiel ebenfalls auf Remis, allerdings hier nach 90 Minuten.

Robert spielte an 6. Nach kurzer Verwirrung, was den Aufbau der Figuren betraf, fand man irgendwie ins Spiel zurück, irgendwie aber auch nicht richtig, und man einigte sich sehr früh auf Remis.

August an 7 spielte wieder einmal seh stark und trotzte seinem Gegner ebenfalls ein Remis ab. Glückwunsch an unseren spielstarken Senioren!

An Brett 8 ergab sich für Ersatzmann Albert eine lange Zeit sehr ausglichene Partie, die erst im Endspiel nach einem taktischen Fehler kippte. Leider auch hier in die falsche Richtung.

Für die nächsten Runden muss eine deutliche Steigerung her. Nehmen wir uns das einfach für das Auswärtsspiel beim SK 8 mal vor.


Erste Runde nachgeholt – Erfolg bleibt leider aus

Der Auswärtsfluch von Billerbeck bleibt uns noch ertwas erhalten – in der Bezirksklasse gabe es für die Dritte auch in dieser Saison nix zu holen. Leider waren nicht alle Stammkräfte am Start, sie weilten im verdienten Urlaub in Italien oder Griechenland.

Nachfolgend der Spielbericht vom Mannschaftskapitän Eckhard:

Jaja, der „Fluch von Billerbeck“! Prima Spiellokal, alles vorbildlich bereitet mit Getränken, Knoppers und Weihnachtsgebäck. Kasse mit geordnetem Wechselgeld!

Freundlicher Empfang trotz 10 Minuten Verspätung. Und acht Punkte im Angebot 😂😳.

Die oberen vier Bretter gingen kompromisslos und recht zügig an den Gastgeber, Wolf-Rüdiger an acht bekam es mit dem DWZ-Stärksten zu tun, wehrte sich lange, versuchte es bis zum Schluss noch sich patt setzen zu lassen, aber sein Gegner blieb aufmerksam bis zum Schluss.
Unser Clubsenior August holte souverän den ersten halben Punkt, WOW!!

Dann war da noch bei den Gastgebern das Brüderpaar Grützner, was sich heftig und lange wehrte:
Gratulation an Jürgen für den klaren Sieg nach langem spannendem „Spitz auf Knopf“💪😄!

Und dann umstanden noch alle Brett sechs, wo Lars klar auf Verliererposition stand. Er mochte aber nicht aufgeben und zwackte klug und aufmerksam seinem Gegner einen Bauern nach dem anderen ab. Dann erzwang er noch einen Qualitätsrückgewinn und die Partie endete noch Remis. Bravo, toll gekämpft👋😜!
So mussten wir leider von den acht möglichen Punkten sechs in Billerbeck liegen lassen und finden uns an zweitletzter Stelle in der Tabelle wieder.

Das soll uns aber nicht weiter kratzen, das nächste Spiel kommt bald!


Erstes Heimspiel knapp aus der Hand gegeben

Am Ende stand ein etwas unglückliches 3,5 zu 4,5 in der Bezirksklasse – Fortuna war den Gästen aus Telgte hold. Allzu geknickt mussten wir aber nicht sein, denn es gab doch ein paar beachtenswerte Partien, die für die weitere Saison hoffnungsfroh stimmen.

Die erste Partie ging an Brett 8 zu Ende – Georg hatte es mit einem Nachwuchsspieler aus Telgte zu tun, der sich mit einer (leider) geschickt geführten Partie für weitere Aufgaben empfahl. Es folgte kurz drauf eine unglückliche Niederlage an Brett 7 – Jürgen hatte in bester Angriffslaune einen bösen Grundreihenangriff des Gegners außer Acht gelassen, der ihn einen Offizier und somit die Partie kostete – schade!

An Brett 4 hingegen neigte sich die Waage wieder zu unseren Gunsten, Käptn Eckhard spielte freudig und nahezu fehlerfrei und zwang seinen deutlich stärker notierten Gegner in zerborstener Stellung sogar zur Aufgabe. Klasse! Auch an Brett 6 spielte August munter mit und liess sich in voller Konzentration auf kein Scharmützel mit unklarem Ausgang ein. Stattdessen schlug er in ausgeglichener Stellung sogar erst ein Remisangebot aus – um es nach Abtausch selbst anzubieten. Punkteteilung! Starke Leistung unseres Superseniors gegen einen 400 DWZ-Punkte stärker notierten Gegner.

Leo an Brett 2 spielte lange gegen den erfahrenen Telgter auf Augenhöhe mit. Leider reichte eine kleine Unachtsamkeit, um die Partie zu kippen. Leo wehrte sich noch einige Züge, doch es war vergebens. Punkt für die Gäste. Robert an Brett 5 büßte ausgangs der Eröffnung durch eine Unachtsamkeit einen Bauern ein, liess sich davon aber erst einmal nicht aus der Ruhe bringen und verfestigte das Zentrum im Mittelspiel. Sein Gegner versuchte durch forçiertes Tauschen endgültig in Vorteil zukommen, übertrieb es aber hierbei etwas und geriet nach einer misslungenen Abwehr eines Bauernsturms am Königsflügel in deutlichen Nachteil – Aufgabe.

Zwischenstand 2,5 zu 3,5 gegen uns.

Leider gelang es Stefan an Brett 1 nicht, die minimal vorteilhafte Endspielstellung in einen ganzen Punkt zu verwandeln, da sein Gegner jederzeit gut antwortete. Leistungsgereichtes Remis. An Brett 3 arbeitete Andreas noch bis nach 20.00h, um irgendwo den nötigen ganzen Punkt herzuzaubern. Doch eine Bauernkette war trotz Mehrfigur schwierig zu bändigen. Echte Chancen hatte nun keiner, es lief also auch hier auf ein schwer erkämpftes Remis hinaus.

Schlussendlich stand also eine knappe Niederlage zu Buche. Kann passieren.

Am 19. Oktober geht es für die Zweite in Billerbeck weiter, wo der Baumberger Auswärtsfluch endlich besiegt werden soll/muss/wird.


3. Mannschaft steigt in die Saison 24/25 ein

Ein Neuanfang für die 3. Mannschaft ist gemacht
Erst einmal ein dickes “Danke Schön!” an Thomas Schlagheck, der es uns ermöglicht hat, unser Kreisligaspiel gegen SK Münster 32 X beim Gast auszurichten.
3. Mannschaft
Ein besonderes Kompliment geht diesmal an Anke. Vom auswärtigen Betriebsfest inklusive stressiger Rückfahrt kommend, kam sie ungewollt zum Einsatz und wurde  im Duell mit der gegnerischen SK-Dame mit einen überraschenden Remis belohnt.
3. Mannschaft
“Solange habe ich noch nie gespielt und es hat richtig Spaß gemacht”.
3. Mannschaft
Ein sehr schönen Erfolg erzielte auch Udo. In einem schwierigen Endspiel setzte er konsequent einen Freibauern durch und durfte die Glückwünsche des Gegner entgegennehmen.
Ebenfalls einen vollen Punkt fuhr Thomas ein. Der Gegenüber half mit einem einzügigen Patzer inklusive Damenverlust mit. Sicher etwas glücklich, aber auch das muß man sich erarbeiten.
Ein ähnliches Mißgeschick unterlief leider auch Christian, sodaß sich das wieder ausglich. Meine eigene Partie mit einen nicht zu rechtfertigenden Springeropfer gegen zwei Bauern war leider auch nicht vom Erfolg gekrönt.
Sehr ehrenvoll hielt sich Ingo. Gegen einen über 400 Punkte stärkeren Gegner hielt erlange gut mit und mußte erst nach einen zähem Kampf im Endspiel aufgeben.
3. Mannschaft
Unterm Strich: 2,5:3,5 verloren. Aber es waren partiell  gute Ansätze zu sehen.