Über Nacht kam eine gute Fee

… und hob auf Geheiß des Deutschen Schachbunds die DWZ-Zahlen auf das ELO-Niveau an. Für manch Schachspieler*in bedeutet das, Lebensziele quasi durch Zauberhand verwirklicht zu sehen. So auch für mich, der immer daran gearbeitet hat, seine Wertung auf über 1600 zu schrauben (und das Gefühl nicht los wurde, dass die Zeit zur Erreichung langsam etwas knapp wird). Und nun finde ich mich mit einer Zahl von 1620 deutlich darüber.

Nur sind die neuen Zahlen lediglich für Spieler bis DWZ 2100 angehoben worden – und das auch nur in einem berechneten Verhältnis. Unser Spitzenbrett ging also leer aus. Ein bisschen ungerecht ist das schon.

Hybris ist jedoch unangebracht, ebenso wie falsche Bescheidenheit. Nehmen wir es doch so, wie es ist: als freundliches Entfernen kleinerer Selbstzweifel an den eigenen schachlichen Fähigkeiten durch die Hand einer gute Fee. Danke dafür.

Mir bleibt die Hoffnung, dass diese Entscheidung keine temporäre ist…

Achtung: Änderung zur Terminierung Jahreshauptversammlung!

Neuer Ort, neues Datum!!!

Liebe Mitglieder der Indischen Dame Münster,

 

ich komme zurück auf untenstehende Nachricht und möchte euch zunächst mitteilen, dass die Jahreshauptversammlung leider nicht wie beabsichtigt am 02.06.2026 im Kling Klang stattfinden kann.

Stattdessen lade ich euch ein zur JHV am 10.06.2026 ab 19 h im Kleinen Brauhaus an der Hollenbeckerstraße 31 in Münster.

Über ein zahlreiches Erscheinen freuen wir uns. Die Top-Liste hängt an.

 

Herzliche Grüße

Euer

Stefan Brakel

(1.Vorsitzender)

Ergebnismeldungen aus den Schach-Ligen im Februar

Auch im Februar wurde im Münsterland wieder fleissig am Brett gearbeitet, es wurden Festungen erbaut, Stellungen im Sturm erobert und manch Monarch gestürzt:

Verbandsliga, 6. Runde am 21.02.

Mit 18:14 konnte die Erste einen wichtigen Heimsieg verbuchen und befindet sich nun wieder im sicheren Mittelfeld der Verbandsliga. An Brett 1 gab Wolfgang seine Premiere und konnte direkt einen Sieg verbuchen. Jörn und Ulf gewannen ebenfalls. Konrad, Jörg D., Thomas und Jörg E. remisierten, Michael verlor seine Partie leider.

Bezirksklasse, 5. Runde am 14.02.

Die lange Anreise hat sich gelohnt. Mit 20:9 gab es einen prächtigen Auswärtssieg, der aber auch nötig war. So verließ die Zweite den Abstiegsrang erst einmal und muss am kommenden Samstag nachlegen – mal sehen, ob das gelingt. Die Heimmannschaft liess drei Bretter frei, Lars und Andreas gewannen, Jürgen und Stefan remisiserten, Kapitän Eckhard sah sich einem starken Gegner ausgesetzt, er musste in eine Niederlage einwilligen.

Kreisliga, 6. Runde am 21. Februar

Bei Auswärtsspiel in Drensteinfurt gab es direkt ein Handicap – die ersten beiden Bretter mussten bei unserer Dritten frei bleiben. Und so sollte es zu schwer werden:  Hennig, Thomas und Anke verloren ihre Partien leider, Neuzugang Bjarne konnte seine für sich entscheiden. 16:6 hieß es am Abend für die Hausherren aus Drensteinfurt.

Kommenden Samstag, den 28. Februar hat die Zweite noch einmal ein Heimspiel im Alten Backhaus gegen Everswinkel – toitoitoi!

Zweite Niederlage für ID2 gegen Senden

Kein guter Start für unsere Zweite. In Senden gab es keinen Blumentopf zu gewinnen, lediglich zwei Remis und ein Sieg bei fünf Niederlagen ergaben sich nach üver vier Stunden Spielzeit.

Trotzdem ein Dankeschön an die Sendener: Sie ermöglichten uns das Heimrecht, da unser Spiellokal anderweiitg genutzt wurde. Bei der anscließenden Analyse schauten wir die Partien durch und stellten schnell fest, dass wir alle unser Bestes gegeben haben, manchmal entschied eine kleine Fehlentscheidung, selten ein wirklicher Patzer. Lars und Raphael konnten ihre Partien gegen deutlich stärker notierte Spieler durch kluges und ausdauerndes Spiel Remis halten, Robert gewann durch druckvolles Spiel auf die gegnerische Königsstellung und widerlegte den Grand-Prix-Angriff seines Gegners.

Ende November geht es gegen den SK Münster 8 in Hiltrup – hoffentlich wieder konzentriert und erfolgreich.

Saisonstart im September, hier die Termine

Der Saisonstart steht vor der Tür!

Verbandsliga

Start 13. 09. 2025, 15 Uhr auswärts in Ochtrup – LINK

Bezirksklasse

Start 20. 09. 2025, 16 Uhr zuhause gegen Nordkirchen – LINK

Kreisliga

Start 13. 09.2025, 16 Uhr zuhause gegen Billerbeck – LINK

Wer zuvor noch etwas üben möchte, kann dies am 31. August beim ELO-Schnellschachturnier in Steinfurt machen.

Oder aber bei den Offenen Stadtmeisterschaften in Emsdetten vom 5.–7. 9. 2025!

Allen noch schöne Tage bis zum Start wünscht Euch Rob, der Medienwart. Das reimt sich, und wie wir alle seit Pumuckl wissen: Was sich reimt ist gut.

2025er Grillfest bei Michael

Diesmal mit etwas kleiner Besucherzahl, dafür aber bei schönem Wetter. Michael hatte, wie jedes Jahr, alle Vereinsmitglieder in seinen Garten und auf seine Terrasse nach Nottuln geladen.

Es wurde geklönt, gegessen und getrunken – und alle hatten einen feinen Nachmittag und Abend. Im kommenden Jahr müssen wir dann zusehen, dass vielleicht ein günstigerer Termin gesetzt wird, viele waren wohl schon in den Familienurlauben.

Ein großes Dankeschön an Michael für seine Gastfreundschaft!

Spieltag 9 in der Bezirksklasse: Nee, lass mal.

Auch in der letzten Runde der Bezirksklasse gab es für die Zweite keinen Blumentopf (und zwar gar keinen) zu gewinnen. Ich werde hier nicht ins Detail gehen, fühle mich aber ein wenig an den HSV erinnert  und der ist ja auch gerade wieder aufgestiegen. Immerhin gelang Stefan N. der Ehrentreffer.

Also: Salbe drauf, Krönchen ausbeulen, richten und polieren. Und in der Sommerpause trainieren und erholen – die Mission Wiederaufstieg in die Bezirksklasse sollte unser Ziel sein.

Nach der Rückkehr wurde die Niederlage mit Pizza, Vino und Birra gewürdigt: So geht das.

Verflixte 7. Runde – in den Untiefen zum rettenden Ufer

In der 7. Runde der Bezirksklasse ging es, wie so oft in dieser Saison, leicht ersatzgeschwächt in den Münsteraner Süden zum SK32. Die neunte Mannschaft der Wahlhiltruper ist mehr oder weniger seit Beginn der Saison Tabellenführer, wir befinden uns hingegen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und kämpfen gegen den Abstieg. Sprich, wir gingen als Außenseiter an den Start.

Alles begann recht furios. Raphael an  Brett 2 wich in der Eröffnung im 10. Zug von den Buchvarianten ab, seinem Gegner schwante jedoch nichts Böses. Was sich kurz drauf als böser Fehler herausstellte: Der volle Punkt nach gerade mal 20 Minuten und 12 Zügen. Ähnlich erfolgreich war Alwin, der seinem Gegner die Grenzen des Möglichen aufzeigte. Wenn man dann noch das schwer erkämpfte Remis von Lars hinzu zählt, ist die Habenseite allerdings bereits abgehakt.

Alle anderen mussten, teils nach ewig langem Kampf (wie z.B. Mannschaftsführer Eckhard) die Segel streichen, die Flagge einholen oder als letzte von Bord gehen. Dafür wird natürlich niemand kielgeholt oder degradiert. Es droht jedoch die Binnenschifffahrt, sprich die Kreisliga. Der Klassenerhalt hängt nunmehr am seidenen Faden, um ihn überhaupt noch zu erreichen, müssen die letzten beiden Runden gewonnen werden.

Alle Mann an Deck!

Gehen Sie zurück auf Los – Zweite Mannschaft geht ein

Nein, das war nicht der Samstag, den sich die Zweite Mannschaft ausgemalt hatte. Mit 2:6 ging das “Kellerduell” in der Bezirksklasse an die Gäste aus Coesfeld. Die Rote Laterne in der Tabelle ist das traurige Ergebnis. Man kann da nicht viel beschönigen: es war ein schwacher Auftritt. Zudem einer, mit dem eigentlich keiner gerechnet hatte.

Ich starte mal mit dem Spitzenbrett. Stefan mühte sich durch ein etwas missratenes Mittelspiel. Er geriet zusehends unter Druck, indem er wohl eine kleine Chance hatte, zu entwischen, so der Gegner in der abschließenden Analyse. Er fand diesen Weg leider nicht. So musste er nach langem und zähen Abwehrkampf doch in die Niederlage einwilligen.

Brett 2: Raphael lief nach einem Zentrumssturm in der Eröffnung das ganze Spiel einem verloren gegangen Bauern hinter her. Als Kompensation hatten nach gegenseitiger langer Rochade seine Figuren mehr Raum und so versuchte er früh, auf der Königsseite mit den Bauern anzugreifen. Der Gegner aber war stets aufmerksam und hielt die Verteidigung das ganze lange Spiel aufrecht. Mit nur noch einer Viertelstunde auf der Uhr versuchte er es dann mit der Brechstange, was aber leider nicht funktionierte.

Brett 3: Leo erwischte einen Damengambitspezialisten, dem er leider auf den Leim ging. Nach einer fehlerhaften Eröffnung und etwas liederlichem Spiel brach die schwarze Stellung nach und nach zusammen. Aufgabe.

Die ersten drei Bretter gingen entsprechend leider verloren.

Eckhard an 4 bot seinem Gegner lange Paroli; trotz eines Minusbauern und fragilem Zentrum fand er rund vier Stunden lang Gegenspiel: Remis.

Stefan N. an 5 einigte sich nach einem umfassenden Abtausch mit ausgeglichenem Turmendspiel ebenfalls auf Remis, allerdings hier nach 90 Minuten.

Robert spielte an 6. Nach kurzer Verwirrung, was den Aufbau der Figuren betraf, fand man irgendwie ins Spiel zurück, irgendwie aber auch nicht richtig, und man einigte sich sehr früh auf Remis.

August an 7 spielte wieder einmal seh stark und trotzte seinem Gegner ebenfalls ein Remis ab. Glückwunsch an unseren spielstarken Senioren!

An Brett 8 ergab sich für Ersatzmann Albert eine lange Zeit sehr ausglichene Partie, die erst im Endspiel nach einem taktischen Fehler kippte. Leider auch hier in die falsche Richtung.

Für die nächsten Runden muss eine deutliche Steigerung her. Nehmen wir uns das einfach für das Auswärtsspiel beim SK 8 mal vor.