Wochenendarbeit – alle Mannschaften im Einsatz

Seltener Zustand: alle drei Mannschaften der Indischen Dame sind im Einsatz.

Im Nachholspiel der Bezirksklasse tritt die Zweite beim SK 8 an und braucht dringend einen zählbaren Erfolg, um den Tabellenkeller zu verlassen: Daumen drücken.

Die erste Mannschaft hat im Bewohnertreff ein Heimspiel gegen die Gäste aus Bocholt – auch hier heisst es für eine bessere Platzierung in der Verbandsklasse die Daumen drücken.

Die Dritte hat in der Kreisliga ein Auswärtsspiel in Hiltrup,. Beim SC Hiltrup 2 geht es ebenfalls um wichtige Punkte – vielleicht für einen Aufstiegsplatz?


21. Januar: “Donnerwetter” Blitz im Lenzig

Reminder: Am kommenden Dienstag, den 21. Januar ist es soweit. Unser erstes Blitzturnier geht über die Bühne – und Ihr seid hoffentlich dabei.

Auf vielfachen Wunsch haben wir den Blitzmodus auf die klassischen 5 Minuten je Spieler*in reduziert. Bislang haben wir 10 Anmeldungen (bis 2100 DWZ) – es sind also noch Plätze zu haben. Der Raum ist gebucht, die Uhren gestellt, das Spielmaterial gewienert und die Bretter poliert. Während des Turniers darf gerne bestellt werden, der Gastgeber Abdel im Lenzig freut sich drüber.

Start ist um 19.30 Uhr. Turnierende gegen 22.00 Uhr. Ich hörte auch leise etwas von einem Preisfond. Lasst Euch also überraschen!

P.S. ohne offizielle Wertung.


“Lenzig” – mehr als nur Ersatzspielstätte

Das war ein schöner Einstand gestern Abend im Lenzig an der Südstraße. Nach etwas zögerlichem Start fanden sich doch noch einige Schachmaniacs ein, um die Klingen zu kreuzen. Darunter auch eher seltene Gäste, die die Nähe zum Wohnort nutzten, um mal ein, zwei oder gar drei Partiechen auszuspielen.

Nächste Woche wieder, dann sind sicherlich auch die schnellen Jungs wieder dabei.

Dienstag, ab 19.30h bis maximal 23.00 Uhr. Bis denn!


What Magnus Carlsen’s Jeans Have to Do with Chess

Schöner, ausgiebiger und informativer Artikel im NEW YORKER. Kostet gut 10 Minuten, die aber gut investiert sind. Darüber hinaus kostet er aber (noch) nichts. Dafür weiss man hinterher mehr über das belastete Verhältnis zwischen der FIDE und dem Ex-Weltmeister, wie es im Schach weltweit weitergehen könnte und warum es nun eine Champions League des Schach gibt.

Quelle: newyorker.com


In der Winterpause geht es ins Lenzig – Donnerwetter-Blitzturnier

Im Januar bleibt das Kling-Klang geschlossen, es macht eine ausgedehnte Winterpause. Es sei dem Team um Kasi gegönnt. Für alle Spielwilligen haben wir einen schönen Spielort gefunden:

wir treffen uns erstmalig am 07. Januar ab 19.30 Uhr im Lenzig auf der Südstraße in der Nähe des Kreisels.

Kartenausschnitt: google.de

Wer das Lenzig nicht kennen sollte: es hat ein gutes Getränkeangebot, eine bestens funktionierende Küche und einen großen ruhigen Raum (ebenfalls mit Billardtisch), in dem man prima Schach spielen kann. Wir bringen zu den kommenden Dienstagen immer etwas Spielmaterial mit, Start ist immer um 19.30 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr.

Darüber hinaus sollten sich alle Schachfreund_innen bitte folgenden Termin notieren:

“Donnerwetter”-BLITZTURNIER der Indischen Dame

21. Januar 2025, Start des Turnierers: 19.30 Uhr

Offen für unsere Vereinsmitglieder und für Spieler_innen aus der Region, Modus 5min/Partie + 3 sek./Zug (Bronstein-Blitz)

Anmeldung bitte bis zum 20. Januar an stefan.brakel65@gmail.com, sowie am Turnierabend bis 19 Uhr.

Maximale Teilnehmerzahl 24.

Getränke und Speisen können im Spiellokal Lenzig, Südstraße bestellt werden.

 


Déjà-vu oder was? – 3. Mannschaft auf dem Weg nach oben

Vieles erinnerte die 3. Mannschaft an ihr letztes Kreisligaspiel. Wieder trat der Gegner nur mit 4 statt 6 Spielern an. Folge: 2:0 Führung.

Einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul, was wir uns auch leisten konnten, da Senden II kein Troja folgen ließ.

Zwar  wurde relativ schnell auf 2:1 verkürzt, weil Ingo an Brett 5 gegen eins der Sendener Nachwuchstalente nach Überforderung seines Springers und dessen Verlust das Nachsehen hatte. Aber das war es auch schon fast mit dem Widerstand des Gegners.

Henning an Brett 6 eröffnete mit dem geschlossenen System 1. d4 d5 2. Sf3, womit sein Gegenspieler wenig anzufangen wusste. Das nutzte er konsequent aus und baute in überzeugender Art und Weise unsere Führung auf 3:1 aus.

Wolf-Rüdiger sah sich an Brett 2 einem Skandinavier gegenüber. Nachdem sein Gegner in leicht schlechterer Stellung Remis anbot, durfte er durch Annahme den Vollstrecker des Mannschaftssieges spielen. Hier die Stellung vor der Einigung zum Remis.

Damit  war schon einmal der 2. Saisonsieg gesichert und Udo an Brett 4 konnte befreit aufspielen. Sein Gegner war von ihm inzwischen dermaßen in seiner Bewegung eingeschränkt, dass er sich zu einem Befreiungsschlag hinreißen ließ, der gründlich misslang. Ein wirklich starker Auftritt von Udo.

Nun zu den Unterschieden zum vorletzen Spiel. Diesmal konnten wir uns noch deutlicher mit 4,5:1,5 durchsetzen und finden uns im gesicherten oberen Mittelfeld wieder. Von der roten Laterne  der Vorsaison sind wir jedenfalls weit entfernt.

Außerdem haben wir diesmal im Alten Backhaus gespielt. Eine mehr als gute Alternative zum Dahlweg. Dafür an dieser Stelle unser aller Dank an Eckhard, der uns das ermöglicht hat.


Gehen Sie zurück auf Los – Zweite Mannschaft geht ein

Nein, das war nicht der Samstag, den sich die Zweite Mannschaft ausgemalt hatte. Mit 2:6 ging das “Kellerduell” in der Bezirksklasse an die Gäste aus Coesfeld. Die Rote Laterne in der Tabelle ist das traurige Ergebnis. Man kann da nicht viel beschönigen: es war ein schwacher Auftritt. Zudem einer, mit dem eigentlich keiner gerechnet hatte.

Ich starte mal mit dem Spitzenbrett. Stefan mühte sich durch ein etwas missratenes Mittelspiel. Er geriet zusehends unter Druck, indem er wohl eine kleine Chance hatte, zu entwischen, so der Gegner in der abschließenden Analyse. Er fand diesen Weg leider nicht. So musste er nach langem und zähen Abwehrkampf doch in die Niederlage einwilligen.

Brett 2: Raphael lief nach einem Zentrumssturm in der Eröffnung das ganze Spiel einem verloren gegangen Bauern hinter her. Als Kompensation hatten nach gegenseitiger langer Rochade seine Figuren mehr Raum und so versuchte er früh, auf der Königsseite mit den Bauern anzugreifen. Der Gegner aber war stets aufmerksam und hielt die Verteidigung das ganze lange Spiel aufrecht. Mit nur noch einer Viertelstunde auf der Uhr versuchte er es dann mit der Brechstange, was aber leider nicht funktionierte.

Brett 3: Leo erwischte einen Damengambitspezialisten, dem er leider auf den Leim ging. Nach einer fehlerhaften Eröffnung und etwas liederlichem Spiel brach die schwarze Stellung nach und nach zusammen. Aufgabe.

Die ersten drei Bretter gingen entsprechend leider verloren.

Eckhard an 4 bot seinem Gegner lange Paroli; trotz eines Minusbauern und fragilem Zentrum fand er rund vier Stunden lang Gegenspiel: Remis.

Stefan N. an 5 einigte sich nach einem umfassenden Abtausch mit ausgeglichenem Turmendspiel ebenfalls auf Remis, allerdings hier nach 90 Minuten.

Robert spielte an 6. Nach kurzer Verwirrung, was den Aufbau der Figuren betraf, fand man irgendwie ins Spiel zurück, irgendwie aber auch nicht richtig, und man einigte sich sehr früh auf Remis.

August an 7 spielte wieder einmal seh stark und trotzte seinem Gegner ebenfalls ein Remis ab. Glückwunsch an unseren spielstarken Senioren!

An Brett 8 ergab sich für Ersatzmann Albert eine lange Zeit sehr ausglichene Partie, die erst im Endspiel nach einem taktischen Fehler kippte. Leider auch hier in die falsche Richtung.

Für die nächsten Runden muss eine deutliche Steigerung her. Nehmen wir uns das einfach für das Auswärtsspiel beim SK 8 mal vor.


Die 3. Mannschaft löst ein erstes Versprechen ein

Ein Saisonziel war es, endlich mal wieder ein Spiel als Mannschaft zu gewinnen. Das hat mit unserem 3,5:2,5-Heimsieg gegen Greven II geklappt. Die Gäste halfen mit 2 unbesetzten Brettern mit, haben sich aber ansonsten sehr lange gegen die drohende Niederlage zur Wehr gesetzt.
Als erstes mußte Hans-Joachim die Segel streichen. Nach ansprechender Eröffnung, verlor er im Mittelspiel den Überblick und Greven konnte auf 1:2 verkürzen.
 
Wolf-Rüdiger konnte erfreulicherweise erst einmal zumindest das Mannschaftsremis sichern. Sein Sieg war allerdings hart umkämpft, denn der Gegnerkonnte mit seinem Damengambit zunächst einen Bauern gewinnen, verlor dann aber doch durch eine starke Druckstellung auf seine linke Flanke. Nach den Verlust mehrerer Bauern und dem Damentausch war die Partie dann nicht mehr für ihn zu halten.
Danach folgte noch ein zweistündiger Kampf, um die noch zu vergebenen Brettpunkte.
Als erstes konnte Henning Vollzug melden. Remis erzielt, Mannschaftserfolg abgesichert. Auch wenn er einen Mehrbauern hatte, konnte er bei zweiungleichfarbigen Läufern nicht gewinnen, da der gegnerische König zu zentral stand.
Den DWZ-stärksten Gegner hatte Albert auf Brett 3. Er hielt hervorragend mit und sein Gegner stand am Rande einer Niederlage. Doch leiderentscheidet im Schach meist der letzte Fehler, der ihm dann zu fortgeschrittener Stunde unterlaufen ist. Wirklich sehr schade.
Wahrscheinlich hat er sich auch nur den Sieg für unser nächstes Spiel gegen Senden II aufgespart, denn das Gefühl eines Mannschaftssieges wollen wir jetzt noch öfters in dier Saison erleben.