… und hob auf Geheiß des Deutschen Schachbunds die DWZ-Zahlen auf das ELO-Niveau an. Für manch Schachspieler*in bedeutet das, Lebensziele quasi durch Zauberhand verwirklicht zu sehen. So auch für mich, der immer daran gearbeitet hat, seine Wertung auf über 1600 zu schrauben (und das Gefühl nicht los wurde, dass die Zeit zur Erreichung langsam etwas knapp wird). Und nun finde ich mich mit einer Zahl von 1620 deutlich darüber.
Nur sind die neuen Zahlen lediglich für Spieler bis DWZ 2100 angehoben worden – und das auch nur in einem berechneten Verhältnis. Unser Spitzenbrett ging also leer aus. Ein bisschen ungerecht ist das schon.
Hybris ist jedoch unangebracht, ebenso wie falsche Bescheidenheit. Nehmen wir es doch so, wie es ist: als freundliches Entfernen kleinerer Selbstzweifel an den eigenen schachlichen Fähigkeiten durch die Hand einer gute Fee. Danke dafür.
Mir bleibt die Hoffnung, dass diese Entscheidung keine temporäre ist…