Klassenerhalt fast sicher, ID1 gewinnt gegen Dülmen2

Verbandsklasse, 29. 02. 2020

Einen wichtigen, wenn auch etwas holperigen Schritt Richtung Klassenerhalt machte die erste Mannschaft gegen Dülmen II.

Markus (Brett 7) erobert zunächst einen Bauern und konnte dann durch eine Bauerngabel eine Figur und damit die Partie gewinnen.
Heidrun (Brett 8) gewann im zweiten Einsatz für die Erste wiederum. Den minimalen Vorteil von Qualität für einen Bauern setzte sie sicher in einen Gewinn um.
Nach vielen Abtäuschen einigte sich Thomas (Brett 3) mit seinem Gegner auf Remis.
Norbert (Brett 4) konnte mit Weiß einen Springer auf d6 zementieren. Mit Hilfe von Dame und Läufer konnte er auf der Diagonale a2-g8 einen partieentscheidenden Einschlag auf f7 anbringen.
An Brett 5 übersah Dieter eine Fesselung auf der langen weißen Diagonale, die zum Figuren- und Partieverlust führte.
In einer unübersichtlichen Stellung, die aber für Michaels Gegner an Brett 1 gewonnen war, überschritt dieser Bedenkzeit im 39. Zug.
Martin (Brett 2) geriet als Weißer am Königsflügel unter Druck. Der Gegner konnte dies aber nicht ausnutzen und man einigte sich auf Remis, da der Mannschaftskampf schon entschieden war.
Michael t.V. (Brett 6) erhielt leider für den in der Eröffnung geopferten Bauern nicht die gewünschte Kompensation. Der Gegner konnte daher im Endspiel zwei entscheidende Freibauern durchbringen.

Bei zwei noch ausstehenden Runden würde nun ein Remis zum Klassenerhalt reichen.


Knappe Niederlage verschärft Situation für die Erste

In der fünften Runde der Verbandsklasse trat die erste Mannschaft in Hiltrup an.

An Brett 2 einigte sich Martin frühzeitig mit seinem Gegner auf Remis.

Kurz darauf mussten Dieter (trotz kurzfristig vorhandener Mehrfigur) an Brett 5 und Norbert W. (Br. 4) ihre Partien aufgeben.

Den zwischenzeitlichen Ausgleich schafften Enrique (Brett 8) in einer positionell schön gespielten Partie, indem er einen rückständigen Bauern des Gegners ausnutzte und Thomas (Brett 3): Mittels Abzugsschach gewann er die Qualität, wonach der Gegner sofort aufgab.

In den verbleibenden drei Partien hatte unsere Spieler jeweils einen Bauern weniger.

Lediglich Markus (Brett 7) erreicht durch ein Springeropfer ein Unentschieden.

Michael F. (Brett 1) tauschte beide Türme gegen die gegnerischen Dame, musste aber in einer Kombination des Gegners zu starke Materialverluste hinnehmen.

Michael tV (Brett 6) konnte das Eindringen des gegnerischen Königs im Endspiel Läufer gegen Springer nicht verhindern, wonach der gegnerische Freibauer die Partie entschied.

In den beiden nächsten Partien gegen Heiden 2 und Dülmen 2 sind langsam Siege nötig, wenn der Klassenerhalt noch geschafft werden soll.


Verbandsklasse Runde 3 und 4: Erste holt zwei Mannschaftspunkte

Zwei Heimspiele in Bestbesetzung brachten der 1. Mannschaft der Indische Dame Münster in Runde 3 und 4 der Verbandsklasse leider nur zwei Unentschieden.

Die dritte Runde wurde in Münster ausgetragen, da Reckenfeld als Heimmannschaft kein Spiellokal zur Verfügung hatte.
Das erste Remis wurde früh vereinbart.
Danach endeten alle anderen fast im Viertelstundentakt, so dass noch vor der ersten Zeitkontrolle alle Partien unentschieden endeten.

In Runde 4 empfingen wir Rheine II.

An Brett 2 gewann Martin kampflos.

Daher einigte sich Markus (Brett 8) mit seinem Gegner schnell auf Remis.

Dieter am sechsten Brett konnte bei heterogenen Rochaden leichte Vorteile sammeln, die sich jedoch mit zunehmender Spieldauer verflüchtigten. Das entstandene Turmendspiel mündete in ein Unentschieden.

Norbert W. (Brett 5) überließ dem Gegner zwei Freibauern, konnte dafür aber mit der Dame in die gegnerischen Stellung eindringen. Dies tat auch der Gegner und erreichte ein Dauerschach.

Michael ter Veen (Brett 6) hatte frühzeitig Raumnachteil. Der Gegner konnte einen Königsangriff starten und entscheidendes Material gewinnen.

Thomas (Brett 4) hatte trotz Anzugsvorteil lange Zeit eine gedrückte Stellung. Er konnte sich aber befreien. Nach mehreren Abtäuschen ergab sich ein remisliches Springerendspiel.

Norbert T (Brett 3) verpasste es, die Bauern am Damenflügel in der richtigen Reihenfolge vorzuschieben. Daher konnte der Gegner mit einem Springer in seine Stellung eindringen und einen Bauern gewinnen. Trotz des Minusbauern gelang es Norbert, die Partie remis zu halten.

Nach einer für Michael (Brett 1) eher defensiven (B00) Eröffnung flacht das Spiel nach vergeblichem Angriff von Weiss ab und die Partie endet nach 40 Zügen remis. Die Computer Analyse bewegt sich bis Zug 34 zwischen –0.2 und 0.5, meist leicht besser für Weiss. In Zug 34 hätte Michael einen Springer tauschen können und damit die Partie zu seinem klaren Vorteil (1.7 Bauern) entscheiden und gewinnen können.


Erste träumt von der Verbandsklasse – Sieg gg. West-/Ostbevern

Auf dem Papier sollte das Spiel als Tabellenführer gegen das Schlusslicht Ost-/Westbevern eine eindeutige Sache sein.
Diese Annahme verstärkte sich, das die gegnerische Mannschaft nur mit sieben Spielern antrat und Martin an Brett 1 kampflos gewann.

Leider tauchte Norbert W. (Br. 6) nicht auf, so dass es nach einer halben Stunde 1:1 stand

Durch einen unvorsichtigen Bauernzug am Königsflügel gab Dieter am fünften Brett seinem Gegner die Chance, ein Springeropfer anzuwenden.
Der Angriff erwies sich als entscheidend und konnte nicht mehr abgewendet werden.

Markus (‘Br. 8) verpasste in der Eröffnung einen Bauerngewinn. Danach verbesserte der Gegner Schritt für Schritt seine Stellung und drang mit beiden Türmen entscheidend ein.

Damit lagen wir 1:3 hinten.

Michael t. V. (Br. 7) gewann die Qualität für einen Bauern und verwertete den Vorteil zum Sieg.

Michael F. (Br. 2) stellte mit Damen und beiden Läufern einige Drohungen auf. Da der Gegner einen Zwischenzug nicht fand, blieb Michael eine Mehrfigur, die er sicher zum Sieg nutzte.

Aus der italienischen Eröffnung entstand eine leichte Druckstellung für Thomas (Br. 4). Sein Gegner investierte viel Zeit, um diesem Druck zu begegnen. In hochgradiger Zeitnot stellte er dann einzügig die Dame ein, was uns letztlich den Mannschaftssieg brachte.

Norbert T. (Brett 3): Dass er als Notlösung Dame gegen Turm und Springer gegeben hat, war dem Umstand geschuldet, dass er nicht nach 1,5 h aufgeben wollte. 10 Züge später übersieht sein Gegner eine Kleinigkeit und es kommt abermals zu dem eigentlich seltenen Materialtausch, dieses Mal aber zu seinem Gunsten. Ergebnis: Materialgleichheit wieder hergestellt, Partie remis und wir gewinnen so knapp wie eben nur möglich.


Bitterer Samstag für Erste Mannschaft

Nun steht also der Abstieg der beiden ersten Mannschaften fest.

Ok, leider müssen wir das so hinnehmen. Sowohl die erste Mannschaft der Indischen Dame, wie auch die zweite Mannschaft werden in der kommenden Saison 2019/20 eine Klasse tiefer antreten. Personalmangel und unglückliche Mannschaftskämpfe waren die Ursachen. Immerhin steigt die Dritte auf, aber das ist nur ein kleiner Trost.
Für die erste Mannschaft muss das Ziel aus der Bezirksliga heraus Wiederaufstieg lauten. Wahrscheinlich wird die Zweite dies von der Bezirksklasse auch versuchen. Immerhin bleibt ihr die Bezirksebene erhalten. Einzig eine Änderung der Absteiger, bzw. Aufsteiger durch den Landesverband kann nun noch etwas ändern. Allein, das ist unwahrscheinlich.

Das ist alles sehr bedauerlich. Wir suchen neue Mitspieler, die das ändern wollen.


Erste bleibt Letzte

Das erste Brett bleibt unbesetzt, dieser Makel kostet Punkt um Punkt. Für die 1. Mannschaft der Indische Dame wird es zunehmend schwerer die Verbandsklasse Münsterland zu halten. Jetzt sind alle Mitglieder der Ersten gefragt, denn ein Abstieg sollte noch vermeidbar sein. Tschacka!

Die Partien: Nominell an vier gesetzt, jetzt an Brett zwei – Norbert remisierte gegen Philip Junk, ebenso wie Michael gegen Stefan Voigt. Leider gab Markus seine Partie gegen Andreas Junk nach Kampf verloren. Dieter holt gegen Arne Wiltschut einen halben Punkt, ebenso Enrique, der aus Zweiten zusammen mit Andreas aushalf. Andreas gelang es gegen Daniel Haves einen vollen Punkt zu erspielen. Unser Brett 1 aus der Dritten, Stefan B., musste gegen Rudolf Jeromin leider die Flagge streichen. So ergab sich am Ende eine 3:5 Niederlage, die schmerzte.

Es wird jetzt wirklich schwer die Klasse zu halten, aber nichts ist unmöglich!


Erste: Kräftiger Gegenwind aus Nordwalde

Tja. Wiederum denkbar knapp verloren, es wird eng für die erste Mannschaft in der Verbandsklasse. Leider war das Spitzenbrett erneut unbesetzt – ein größeres Dilemma an diesem Tag, wer weiss, wie es sonst ausgegangen wäre.

Der erstliche Mannschaftskampf war komplett ausgeglichen. Martin, Michael Frie und Norbert, ebenso wie Markus und Ersatzmann Ulf (2.) remisierten, während Dieter den vollen Punkt holte und Thomas leider verlor.

Nun fährt die Erste zumindest bis zum 17. Februar die rote Laterne als Schlusslicht der Tabelle spazieren. Gegen Hiltrups erste Mannschaft muss nun aber ein Heimsieg her – nicht dass man besagte Laterne noch länger durch die Saison schaukelt.

SK Königsspinger Nordwalde 1 — Indische Dame Münster 1   |   4,5:3,5