Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019

Hallo Vereinsmitglieder,

hiermit lade ich Euch ganz herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Indischen Dame Münster ein.
Termin ist dieses Mal der

28. Juli 2019 um 19:00 Uhr
im Kling-Klang, Erphostr. 2, 48145 Münster.

Im Anschluss findet die Spielbetriebssitzung für die Mannschaftsaufstellung der Saison 2019/19 statt.

Aufgrund der Beschlussfähigkeit wäre es schön, wenn alle zahlreich erscheinen!


Stadtmeisterschaften Münster – eine Runde noch!

Es ist spannend geworden bei den Stadtmeisterschaften. Sowohl in der B-Gruppe, wie auch unter den Teilnehmern der C-Gruppe zeichnet sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen der Teilnehmenden ab.

B-Gruppe nach der sechsten von sieben Runden:

Unser Clubmitglied Enrique Everke liegt mit 2,5 Punkte aus sechs Partien weiter im Mittelfeld. Um den Titel kämpfen Tobias Peters (4,5) und Jan Bartsch (5).

C-Gruppe nach der siebten von neun Runden:

Auf einen Podestplatz hoffen darf Dirk Pauli, der zusammen mit vier weiteren Teilnehmenden fünf Brettpunkte sein eigen nennt. Aktuell liegt er aufgrund seiner Buchholz aus dem Bronzerang. Und seine Partie gestern gegen einen Mitbewerber sah gut aus. Gab es da noch einen Punkt?

Eckhard Federhen liegt aktuell auf dem 9. Platz der Tabelle. Auchs eine Partie gegen den SK-Veteran Macke sah vorteilhaft aus, vielleicht klettert er also noch einige Plätze hoch.

Robert Landa folgt einen Platz dahinter auf Rang 10. Gestern konnte er seine Partie mit Mattangriff gewinnen, auch er sollte sich also noch etwas verbessert haben.

Gut lief es auch für Henning Stree in seiner Partie gegen Ingo Husstedt (bei ID Münster) – er konnte zwei Mehrbauern zum Gewinn nutzen.

Kommenden Dienstag ist dann Grande Finale und Kehraus in der Josefschule. Drücken wir unseren Schachfreunden noch einmal die Daumen.

 

 


Halbzeit bei den Stadtmeisterschaften Münster 2019

Hier das Wichtigste zu den Stadtmeisterschaften 2019 aus Sicht der Teilnehmer der Indischen Dame:

In der B-Gruppe, die in 2019 acht Teilnehmenden recht klein ausfällt, hält sich Enrique Everke (1/2/1) achtbar – zuletzt gewann er seine Partie gegen Rolf Redemann in Rund vier und belegt aktuell in der Tabelle einen mittleren Rang. Konkreter geht es leider nicht, die Tabelle ist Stand heute noch nicht aktualisiert worden.

Die C-Gruppe ist mit 17 Teilnehmern größer. Mit Eckhard Federhen, Robert Landa, Ingo Husstedt und Henning Stree sind gleich vier Vereinskollegen aus der Indischen Dame vertreten.

Nach fünf Runden liegt Eckhard (2/2/1) auf Tabellenplatz sieben. Er muss allerdings, ebenso wie Robert (1/4/0) kommenden Dienstag noch eine aktuell Remis-gewertete Partie nachspielen. Henning (1/0/3) belegt einen achtbaren 14. Platz in der Tabelle (Ergebnis aus Runde fünf liegt noch nicht vor). Ingo Husstedt (0/0/4) bekam es gleich zu Anfang mit starken Gegnern zu tun und erhält in Runde fünf ein Freilos.

Kommende Woche werden nur Nachholpartien gespielt, Kiebitze können sich im Vereinslokal des SK ab 19 Uhr über den Verlauf schlau machen.

 


Dritte Mannschaft vergeigt in Dülmen knapp

Die dritte Mannschaft absolvierte am vergangenen Samstag das letzte Spiel der Saison 2018/19.

Auch wenn es nur um die „Goldene Ananas“ ging, wurde (fast) nichts hergeschenkt. Platz Fünf in der Tabelle der Kreisliga bedeuteten jedoch den souveränen Klassenerhalt – und der war zu Beginn der Saison das erklärte Ziel.

Philipp an eins erspielte sich früh eine Gewinnstellung, arbeitete sich mit einem von zwei Türmen in die Stellung des Gegners, der es sich nicht nehmen liess, sich abschließend das Matt zeigen zu lassen.

Raphael an zwei hatte eine über weite Teile ausgelichene Partie in ein von ihm gewinnbares Endspiel abgetauscht, in der ein sehr strebsamer Freibauer viel Druck erzeugte. Da seine Gegnerin den einzigen Zug in ein unabwendbares Remis übersah: der zweite Punkt.

Andreas an Brett drei hatte eine an sich stabile Stellung. Sein Gegner schätzte diese aber vollkommen richtig ein, tauschte ab, was ging und stand am Ende mit zwei verbundenen Freibauern im Zentrum. Andreas versuchte diese zu halten, doch der Versuch war zum Scheitern verurteilt.

Eckhard setzte sich an Brett vier mit einem jungen Gegner auseinander, der sich über ein fieses Schach einen deutlichen Stellungsvorteil mit Figurengewinn erspielte, den er dann auch zu einem klaren Gewinn verwandelte. Dagegen war kein noch so gut wirksames Kraut gewachsen.

August an fünf büßte im vollen Angriff leider die Qualität ein, wenig später noch einen Bauern, der Gegner liess auch nicht locker. Nach langem und zähem Kampf musste August dann die Segel streichen, da die Partie gar zu einseitig wurde.

Robert am letzten Brett arbeitete weiter an seiner Antwort auf d4.  Diesmal mit der Holländischen Verteidigung. Mitunter erfolgreich (Qualitätsgewinn), mitunter aber auch etwas öde. Wer sieht, wie er auf 21. Lb2?! … hätte reagieren müssen?


Kantersieg der Vierten zuhause

Hier der Hergang eines denkwürdigen Nachmittags und Abends:

Spielbericht Indische Dame 4 gegen SC Hiltrup 2 vom 09.03.2019 in unserem Spiellokal in Münster

Dirk an Brett1 berichtet: In einer völlig ausgeglichenen Stellung nahm ich nach rund einer Stunde das Remis Angebot meines Gegner an.

Michael an Brett 2 berichtet: Am Anfang ausgeglichene Stellung. Der Gegner hat seinen f Bauern auf f6 gestellt und hat dadurch den g Bauern nur noch einmal gedeckt. Der g Bauer wurde mit meinem Läufer und der dahinter stehenden Dame erobert. Dadurch war die Verteidungungsposition des Königs geschwächt. Kurze Zeit später musste der Gegner sein Pferdchen opfern. Dies reichte aus, um das Spiel zu gewinnen.

Georgios an Brett 3 berichtet: Weiss gab eine (nach solide unsinnigem Springeropfer von Schwarz) für Weiss gewonnene Partie mit einem eher unabsichtlichen Turmopfer im Endspiel wieder an Schwarz ab.

Albert an Brett 4 berichtet: Auf 1. e2-e4 antwortete meine Gegnerin sehr vorsichtig, sehr verhalten mit d6 und erlaubte mir ein starkes Zentrum aufzubauen. Dann im 13.Zug (natürlich der 13.- welcher auch sonst) übersah meine Gegenspielerin einen ungedeckten Springer, den ich dann auch gerne mitnahm. Ich glaubte mich dann auf der Siegesstraße und stellte selbst einen Springer ein. Ich fühlte mich wohl zu sicher, kam aber mit 2 Mehrbauern ins Endspiel, das ich wohl gewonnen hätte, aber meine Gegnerin gab im 50. Zug auf.

Ingo an Brett 5 berichtet: Nach einem konventionellen Beginn musste in einer komplexen Situation ein Läufer gegen 2 Bauern getauscht werden. Bei dem folgenden Angriff vernachlässigte Weiß die Deckung, so dass ein Turm gewonnen werden konnte. Die offene Stellung von Weiß führte zum weiteren Verlust eins Springers. Nach Tausch der Damen hatte ich 2 Bauern und einen Läufer mehr, sodass Weiß aufgab.

Thomas berichtet: Gestartet haben wir mit der Abtausch Variante des Damengambits. Sehr schnell wurden sämtliche Leichtfiguren getauscht. In einem Fall zu schnell: ein eingestellter Springer brachte meinen Gegenspieler auf die Verliererstraße.

 

Insgesamt war es für die Indische Dame 4 ein sehr erfolgreicher Spieltag und uns gelang der Sprung auf Platz 3!


Vierte trennt sich friedlich von Billerbeck

Merke: Rauchen und Schach, das sieht zwar gut aus, aber… davon kann Dirk nun ein Lied singen, denn nach einer kleinen Pause passierte ihm ein folgenschweres Missgeschick. Hier die Details zum Spieltag:

 

Spielbericht Indische Dame 4 gegen SV Türme Billerbeck 3 vom 9. 02. 2019 in unserem Spiellokal:

Dirk berichtet: „Nach einer beschaulichen Eröffnung stellte ich im 17. Zug einen Springer ein. Damit war das Spiel entschieden. Vielleicht sollte man während einer Partie auf das Rauchen verzichten.“

Henning berichtet: „Ich habe eine Gewinnchance zu Anfang übersehen. So war die Stellung ausgeglichen – und schwer zu durchschauen für mich, für den Gegenspieler anscheinend auch: Nach einiger Zeit hatte ich eine Figur mehr, was zum Sieg genügte.“

Thomas: „Nach einem misslungenen Damengambit war das Spiel verloren, obwohl der Gegner diese Chance nicht schnell genutzt hat.“

Ingo berichtet: „Nach einer guten Partei voller Respekt standen gleiche Bauernanzahl und Läufer gegen Springer. Nach Übersehen einer Springergabel „Schach – Bedrohung des ungedeckten Läufers“ gab ich die Partie auf.“

Udo und Michael spielten souverän. Am Ende stand es auch nach Mannschaftspunkten 3:3! Nächste Woche geht es nach Beelen, in Beelen darf keiner Fehlen!


Vierte sprintet auf den dritten…

Tabellenplatz – und das ist ein schöner Erfolg! Mit 4:2 setzte man sich gegen die Mannschaft aus Everswinkel durch und nahm zwei große Auswärtspunkte mit.

Georgios (1): „Nach einem entsprechenden Anfang ging das Spiel im 13. Zug auf den schwarzen Feldern für Weiß unvermeidbar verloren.“

Albert(2): „Ich kam, sah und verlor nicht. Wieder einmal ein schweres Fehler meines Gegenspielers, der letztlich den Sieg brachte. Langsam wächst sich das zu einer Glückssträhne aus. In einer klaren Verluststellung bietet mir mein Gegner einen ungedeckten Turm an mit Schachgebot. Das war der Anfang vom Ende. Danach zog sich das Spiel noch 12 Züge hin, am Ende triumphierte die indische Dame.“

Ingo an 3: „Nach einem respektvollen Beginn beider Seiten kam es in einer komplexen Abtauschsituation zu einer wesentlichen Verschlechterung der Stellung. Am Ende konnte der Spieler von Everswinkel einen Bauern umwandeln, so dass die Partie verloren ging.“

Thomas (4) berichtet: „In einem langen Spiel, es war die längste Partie überhaupt, kam es zum Gewinn eines Springers, der letztlich zur erheblichen Verlusten an Bauern des Gegners führte. Um etwa 19.20 Uhr gab der Spieler von Everswinkel auf.“

Udo (5): „Mein Gegner ging die Schachpartie zunächst recht forsch an in der Eröffnungsphase! Im 18. Zug (Weiß) habe ich einen Springer geopfert, was sich auszahlen sollte. Im 20. Zug habe ich dann durch Abzug meines 2. Springers ein Abzugsschach über die weiße Läuferdiagonale bekommen und gleichzeitig die schwarze Dame angegriffen.  Unterm Strich habe ich 2 Springer verloren, aber die gegnerische Dame dafür gewonnen. Nach dem 28. Zug gab mein Gegner auf!“

Henning (6) berichtet: „Ich hatte den mit Abstand stärksten Gegner nach der DWZ. Ich brachte ihn aber trotzdem ganz schön ins Überlegen. Schließlich überlegte der Spieler aus Everswinkel so lange, dass ich über die Zeit gewann.“

In der Summe stand es dann am Ende 4:2 für die Indische Dame. Dieser Sieg katapultierte uns auf den 3. Platz in der Tabelle!


Erfolg der dritten Mannschaft gegen Teutonia Coerde

Die dritte Mannschaft festigte die Tabellenführung mit einem umkämpften Heimsieg gegen die Coerderaner.

Ulf (Brett 1) spielte mit Schwarz in der Englischen Eröffnung und musste sich lange Zeit in einer beengten Position verteidigen. Im 38. Zug übersah der Gegner jedoch ein Mattmotiv und gab sofort auf.
Enrique (Brett 2) kam mit Vorteil aus der Eröffnung und konnte die Partie im Mittelspiel dank mehrerer taktischer Wendungen für sich entscheiden.
Andreas (Brett 3): „Schon in der Eröffnung konnte ich durch eine kleine Ungenauigkeit meines Gegners seine Bauernstruktur schwächen. Eine Schwäche, auf die in der Folge mein ganzes Spiel aufbaute. Nach gleichmäßigen Abtäuschen kamen wir in ein Endspiel in welchem mein Springer seinem Läufer deutlich überlegen war. Bei letztlich klarem Bauern- und auch Zeitvorteil konnte ich ein Matt mit Turm und Springer erzwingen.“
Ludwig (Brett 4 mit Weiß): „Schwarz kam mit einem Isolani etwas schlechter aus der Eröffnung. Durch weitere Figurenabtäusche gab es Angriffsmöglichkeiten auf die Bauern mit Springer (w) gegen Läufer. Schwarz gab nach weiteren Bauernverlusten auf.
Heinz-Dieter (Brett 5) hatte einen schlechten Tag und verlor die Partie frühzeitig.
Alwin (Brett 6) gewann seine Partie kampflos.
Werner (Brett 7 mit Schwarz): „Lange Zeit konnte ich meinem Gegner in einem Damenbauernspiel Paroli bieten. Durch einen Doppelangriff auf den König und eine nicht gedeckte Figur konnte er nach ca. 3 Stunden Material gewinnen. Danach war die Partie entschieden.“
Stefan (Brett 8) übersah eine Springergabel und gab die Partie anschließend auf.


Die Dritte holt gegen Nienberge 3 knappe 3,5 Punkte

Ganz schön viel Dreien. Aber der Dreihe, äh –  Reihe nach. In der Kreisliga traf sich der Dritte (!) mit dem aktuellen Schlusslicht der Kreisliga aus Nienberge an einem grauen Samstag am Dahlweg. Es sollte ein klarer Erfolg her, um den Anschluss an die Tabellenspietze zu halten. Sollte, wohlgemerkt.

Und so kam das:

Konni (6) war „nicht gut zurecht“ – stellte unerwartet einen Läufer ein, geriet in einen schwierigen Angriff – und gab kurz drauf auf. Die Analyse ergab: das wäre nun auch schwer zu halten gewesen. 0:1 nach einer Stunde.

Robert (5) erarbeitete sich in der Eröffnung als Schwarzer gute Vorteile. Leider interpretierte er die Stellung falsch, überzog und musste schließlich sogar die Flügel strecken, da sich die Freibauern des Gegners durchsetzten. 0:2 nach zweieinhalb Stunden.

Eckhard (4) machte es zum Glück besser. Taktisch auf der Höhe, trieb er den Gegner zu allerlei Rettungstaten, gewann aber schließlich eine Figur, woraufhin der Nienberger aufgab. „Schade, ich hatte noch so eine schöne Kombi“ – bedauerte Eckhard. Der Nimmersatt. 1:2 hieß es nach knapp drei Stunden.

Andreas (3) knetete gewohnt geduldig Stellung und Gegner (diesen allerdings im übertragenen Sinne). Schließlich übersah  der Nienberger einen Springerangriff mit Figurengewinn – und strich die Segel. Ausgleich! 2:2 nach drei Stunden.

Philipp (2) spielte die schönste Partie des Tages. Er trieb seinen Gegner in kritischer Stellung zum Generalabtausch– der einen vitalen Freibauern zur Folge hatte. Das war für den Nienberger nicht mehr zu parieren: 3:2 nach gut drei Stunden.

Stefan (1) mühte sich in einer sehr ausgeglichenen Partie um den vollen Punkt. Fast wäre ihm dies auch gelungen, in höchster Zeitnot griff der Gegner fehl und stellte einen Randbauern ein. Dieser reichte jedoch in einer geschlossenen Bauernstruktur trotzdem nicht zum Sieg. Remis im 45. Zug. 3,5:2,5

Knapp gewonnen also. Das hatten wir uns irgendwie einfacher vorgestellt – Tabellenplatz 3 gehalten. Der Klassenerhalt wird zunehmend wahrscheinlich.

 


Heimspiel, die vierte: Miniserie zu Ende

Samstag, Kreisklasse im Schachbezirk Münster. Irgendwann ist es halt soweit.  Albert (MF): „Eigentlich wollten wir an dieser Stelle ja nur über Siege berichten, nun müssen wir aber unsere erste Niederlage melden.“

Das Verhängnis nahm seinen Lauf als Henning am Brett 6 eine Qualität einstellte, und das Spiel gegen Theo Saltenbrock verliert.
Ähnlich Udo an Brett 5. Von Beginn an in der Defensive konnte er am Ende einen Freibauernnicht aufhalten und gibt auf.
Thomas König an 4 muss gegen Fritz antreten (nicht zu verwechseln mit Fritz, der Schachmaschine). Beide geraten in Zeitnot. Nach einer wahrhaft königlichen Leistung einigt man sich auf Remis. Chapeau!
An Brett 3 konnten wir einen Punkt holen; wobei die Telgter Spielerin einen fatalen Fehler von Albert übersieht, der, wäre er ausgenutzt worden, wohl zur Niederlage geführt hätte.
Brett 1 und 2?
Beide, Dirk und Michael, spielen Remis gegen nominell stärkere Gegner. In ihrer Analyse betonen beide die ausgeglichenen Stellungen und Damentausch, die letztlich zu den Remisen führten.

ID4 – SF Telgte4 2.5 : 3.5

 

Hier noch eine kleine Schachaufgabe aus Alberts Partie. Albert (Weiss) spielte hier 23.Sg4 und der Gegner antwortete mit 23…Tad8. Wer sieht die Gewinnzüge für Weiss?