Nachholspiel wird für ID1 ein Schritt zum Aufstieg

Die siebte Runde in der Bezirksliga Münster wurde für die ID1 eine Woche nach der offiziellen Ansetzung ausgetragen. Der Aufstiegskonkurrent Dülmen II hatte mit einem Sieg vorgelegt. Dementsprechend erfreulich war dann der eindeutige 6:2-Sieg gegen Nienberge 3.

Am dritten Brett hatte Norbert T bereits in der Eröffnung viel Zeit verbraucht. Danach verflachte die Partie schnell und endete friedlich mit einem Remis.

Fast zeitgleich einigte sich Michael ter Veen mit seinem Gegner auf ein Unentschieden ohne dass irgendwas getauscht wurde.

Norbert Wichmann (Br. 5) baute sich am Königsflügel zunächst passiv auf, rückte dann dort aber vor, legte die gegnerische Königsstellung offen und erzwang entscheidenden Materialvorteil.

Markus (Br. 7) gewann frühzeitig einen Turm. Dennoch stellte der Gegner Drohungen auf, die Markus aber nicht hinderten, den Sieg sicher nach Hause zu bringen.

Ludwig (Brett 8) übersah beim Qualitätsgewinn, dass der Gegner mit Dame und zwei Springern entscheidend seinen König attackieren konnte.

Martin (Br. 1) hatte frühzeitig einen Mehrbauern. Nach mehreren Abtauschen war die gegnerische Stellung sowohl luftig als auch verloren.

Thomas (Br. 4) hatte bei Materialgleichheit die aktivere Stellung. Durch ein Läuferschach gewann er Dame und Partie.

An Brett 2 spielt Michael mit den weissen Steinen. Nach e4 und einer sehr passiven schwarzen Eröffnung opfert er einen Springer auf e6 gegen 2 Bauern. Nach einigen weiteren nicht optimalen Zügen auf beiden Seiten gibt der Computer bei Zug 28 ein Plus von 6.5 für Weiß an. Dieses sieht Michael nicht. Kurz vor der Zeitkontrolle stellt der Gegner einen Turm ein mit sofortiger Aufgabe.


Ohne eins, spiel drei – 8. Runde in der Kreisliga

Gegen einen Aufstiegsaspiranten antreten und Brett Zwei frei lassen müssen? Gegen Everswinkel sahen die Vorzeichen also eher düster aus. Trotzdem gelang ein in weiten Teilen bemerkenswertes Ergebnis: Punkteteilung mit einem 3:3.

Volle Hütte und wenig Stühle? Was passiert, wenn sich 26 Akteure 25 Sitzgelegenheiten teilen müssen…

Am Wochenende teilten sich die ID1 und die ID3 den Bewohnertreff am Dahlweg.
Platztechnisch kein Problem, allerdings wurden die Stühle knapp. So dass die ID 3 auf Inventar aus der Küche des Bewohnertreffs zurückgreifen musste.
Einem der Holzstühle waren im Laufe der Zeit wohl einige Schrauben nebst Leim abhanden gekommen. Dies stellte unser Brett 1 Stefan fest, als er im Mittelspiel unverhofft von der Sitzfläche rutschte und sich auf dem Boden wiederfand. „Haut’s Dich vom Hocker?“ war die nicht ganz ernst gemeinte Frage (Brett2), die die Schrecksekunde auflöste. Allgemeines Schmunzeln.

Und so verliefen die Partien.

Stefan (1) fand sich in einer umkämpften Partie wieder, in der es im erst im späten Mittelspiel gelang, sein gewohnt druckvolles Angriffsspiel in eine Gewinnstellung zu entwickeln. Danach hatte es zuvor länger nicht ausgesehen. Ein Bauer, ein Turm nebst Leichtfiguren setzten nun seinem Gegner derart zu, dass dieser kurz vor der Umwandlung zu Opfern gezwungen war, für die es keine Kompensation gab. Aufgabe.

Raphaels (3) Partie verlief lange Zeit ausgeglichen. Beim stürmischen Angriff auf den König fand der vielleicht nicht immer den besten Zug – und geriet selbst durch einen frei marschiernenden H-Bauern unter Druck. Mit einem Turm weniger gelang ihm jedoch das Kunststück seinem Gegner ein Remis abzutrotzen (das er selbst zuvor tatsächlich ausgeschlagen hatte).

Andreas (4) baute sich eine feste und druckvolle Zentrumsstruktur, aus der heraus er einen ruhigen, schwer widerlegbaren Angriff startete, der ihm nach Abtausch schließlich einen Gewinnweg brachte. Aufgabe des Gegners. Schöne Partie.

Eckhard (5) griff leider im Mittelspiel fehl und verlor eine Qualität, die, bei geöffnetem Zentrum, dem Gegner in die Karten spielte. Der brachte seine Türme in Stellung und leitete das Ende der Partie ein. nachdem er keinen schlüssigen Verteidigungsweg fand, gab Eckhard auf.

Robert (6) sah sich einem jugendlichen Spieler gegenüber. Er entschied sich mit dem Göring-Gambit für eine Partie mit offenem Visier. Tatsächlich fand der Everswinkeler jedoch meist die passenden Antworten. Wer die Eröffnung kennt, ahnt, dass Robert seinem früh geopferten Bauern lange erfolglos hinterherlief. Bei weitgehend geleertem Brett gelang es ihm dann doch mit einem Abzug den fehlenden Bauern zu ergattern: Remis

Die Stellung an Brett 6, in der Schwarz am Zug remisierte.


Kantersieg der Vierten zuhause

Hier der Hergang eines denkwürdigen Nachmittags und Abends:

Spielbericht Indische Dame 4 gegen SC Hiltrup 2 vom 09.03.2019 in unserem Spiellokal in Münster

Dirk an Brett1 berichtet: In einer völlig ausgeglichenen Stellung nahm ich nach rund einer Stunde das Remis Angebot meines Gegner an.

Michael an Brett 2 berichtet: Am Anfang ausgeglichene Stellung. Der Gegner hat seinen f Bauern auf f6 gestellt und hat dadurch den g Bauern nur noch einmal gedeckt. Der g Bauer wurde mit meinem Läufer und der dahinter stehenden Dame erobert. Dadurch war die Verteidungungsposition des Königs geschwächt. Kurze Zeit später musste der Gegner sein Pferdchen opfern. Dies reichte aus, um das Spiel zu gewinnen.

Georgios an Brett 3 berichtet: Weiss gab eine (nach solide unsinnigem Springeropfer von Schwarz) für Weiss gewonnene Partie mit einem eher unabsichtlichen Turmopfer im Endspiel wieder an Schwarz ab.

Albert an Brett 4 berichtet: Auf 1. e2-e4 antwortete meine Gegnerin sehr vorsichtig, sehr verhalten mit d6 und erlaubte mir ein starkes Zentrum aufzubauen. Dann im 13.Zug (natürlich der 13.- welcher auch sonst) übersah meine Gegenspielerin einen ungedeckten Springer, den ich dann auch gerne mitnahm. Ich glaubte mich dann auf der Siegesstraße und stellte selbst einen Springer ein. Ich fühlte mich wohl zu sicher, kam aber mit 2 Mehrbauern ins Endspiel, das ich wohl gewonnen hätte, aber meine Gegnerin gab im 50. Zug auf.

Ingo an Brett 5 berichtet: Nach einem konventionellen Beginn musste in einer komplexen Situation ein Läufer gegen 2 Bauern getauscht werden. Bei dem folgenden Angriff vernachlässigte Weiß die Deckung, so dass ein Turm gewonnen werden konnte. Die offene Stellung von Weiß führte zum weiteren Verlust eins Springers. Nach Tausch der Damen hatte ich 2 Bauern und einen Läufer mehr, sodass Weiß aufgab.

Thomas berichtet: Gestartet haben wir mit der Abtausch Variante des Damengambits. Sehr schnell wurden sämtliche Leichtfiguren getauscht. In einem Fall zu schnell: ein eingestellter Springer brachte meinen Gegenspieler auf die Verliererstraße.

 

Insgesamt war es für die Indische Dame 4 ein sehr erfolgreicher Spieltag und uns gelang der Sprung auf Platz 3!


ID2 bleibt gegen Beelen auf Aufstiegskurs

Die zweite Mannschaft hat einen Lauf und arbeitet erfolgreich am Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Gegen Beelen gab es einen schönen 5:3 Auswärtserfolg.

Ulf (Brett 1): Mit Weiß konnte ich meinen Gegner von Anfang an unter Druck setzen. Durch eine Springergabel gewann ich im Mittelspiel einen Läufer. Anschließend war die Partie entschieden. Mein Gegner spielte allerdings noch einige Züge weiter und gab erst auf, als der Damenverlust durch ein Abzugsschach unausweichlich wurde.

Enrique (Brett 2): Mein Tigerläufer stand die ganze Partie unberührt auf c8. Nach 18 Zügen bekam ich auf die kurze Rochade eine Matt-Angriffsdrohung mit Dame, Turm und beiden Läufern. Erst entfernte ich den Läufer mit meinem Springer und zog den e Bauer auf e 5. Mein Tigerläufer bekam die Diagonale führte einen fulminanten Angriff auf Dame und Turm, gleichzeitig bedrohte der e Bauer den Läufer auf f4. Meinem netten Gegner blieb nichts anderes als eine sofortige Partieaufgabe übrig.

Ludwig (Brett 4): Eröffnung Damengambit ECO:D35 ausgeglichene Partie. Schwarz steht beengt, aber sicher. Schwarz gewinnt im 27. einen Bauern auf Kosten weißer Angriffschancen.
Die Partie wird im 33. Zug Remis gegeben, da der schwarze materielle Vorteil sich gegen die weißen Angriffsmöglichkeiten aufhebt.

Heinz-Dieter (Brett 5) spielte die Tarrasch-Verteidigung mit Schwarz und musste sich einem versierten Gegner geschlagen geben.

Alwin (Brett 6): C05-Französisch Vorstoßvariante. Schwarz übt lange Zeit Druck auf den Bd4 aus, während Weiß versucht, seinen leichten Raumvorteil zu nutzen. Nach einem zweifelhaften Figurenopfer bleiben Weiß zwar zwei gefährliche Zentrumsbauern; doch Schwarz gibt geopfertes Material zurück und behält die Qualität, was letztlich die Partie für Schwarz entscheidet.

Werner (Brett 7): Beide Gegner griffen am Königsflügel an. Durch die dadurch entstehenden taktischen Verwicklungen kam Werner zu einem Mattangriff und gewann die Partie rasch.

Stefan (Brett 8): Mein Gegner spielte die Spanische Eröffnung. Da ich mich mit dieser Eröffnung nicht so gut auskenne, konnte er mich mit Hilfe eines Figurenopfers überrumpeln und in meine Stellung eindringen. Ich hatte Glück, dass er in einer totalen Gewinnstellung die Mattführung nicht gesehen hat und stattdessen mein Remisangebot annahm.


Runde 6: SV Beelen 4 – ID 4 geht 3:3 aus

Spielbericht SV Beelen 4 gegen Indische Dame 4 vom 23.02.2019 in der Denk Bar in Beelen:

Dirk: Mit einem deutlichen Stellungsvorteil nach der Eröffnung ging die Partie im Endspiel verloren.

Thomas: Nach einer selten gespielten englischen Eröffnungsvariante wurden sämtliche Leichtfiguren getauscht. Die Entscheidung zugunsten von Schwarz fiel dann im besseren Stellungsspiel der Türme.

Henning: Zug 21: Einen Turm durch eine Gabel gewonnen. Und jetzt einen hängenden Läufer einkassieren… Nein! Stopp! Dann hätte ich durch Grundlinienmatt verloren! Zug 42: Einen Turm durch eine Gabel verloren. Aber ich hatte noch 2 Mehrbauern. Die genügten zum Gewinn der spannenden Partie in Zug 77.

Um 21.00 Uhr stand es noch 3:1 für uns. Dirk und Albert waren an den ersten beiden Brettern noch hart am Kämpfen.

Albert: Mit der englischen Eröffnung erwischte mein Gegner mich auf dem falschen Fuß. Daraus resultierte eine ständige leichte Überlegenheit. Ich konnte keine Initiative entwickeln, Figuren nicht entwickeln. Nach 5 1/2-stündigen zähen Spiel gab mir dann der gegnerische König, der weit in meine Hälfte vormarschiert war, den Rest.

Ingo: Ein fataler Fehler führte bereits nach einer Stunde zum sofortigen Aus. Udo gewann wie immer souverän. Um 21.30 Uhr verließen wir das Clubhaus der Schachfreunde Beelen mit dem Endstand von 3:3. Es war einen der längsten Runden, an die sich alle erinnern konnten.

Zum Absacker in einer Kneipe war es auch allen zu spät. IWH


Vierte trennt sich friedlich von Billerbeck

Merke: Rauchen und Schach, das sieht zwar gut aus, aber… davon kann Dirk nun ein Lied singen, denn nach einer kleinen Pause passierte ihm ein folgenschweres Missgeschick. Hier die Details zum Spieltag:

 

Spielbericht Indische Dame 4 gegen SV Türme Billerbeck 3 vom 9. 02. 2019 in unserem Spiellokal:

Dirk berichtet: „Nach einer beschaulichen Eröffnung stellte ich im 17. Zug einen Springer ein. Damit war das Spiel entschieden. Vielleicht sollte man während einer Partie auf das Rauchen verzichten.“

Henning berichtet: „Ich habe eine Gewinnchance zu Anfang übersehen. So war die Stellung ausgeglichen – und schwer zu durchschauen für mich, für den Gegenspieler anscheinend auch: Nach einiger Zeit hatte ich eine Figur mehr, was zum Sieg genügte.“

Thomas: „Nach einem misslungenen Damengambit war das Spiel verloren, obwohl der Gegner diese Chance nicht schnell genutzt hat.“

Ingo berichtet: „Nach einer guten Partei voller Respekt standen gleiche Bauernanzahl und Läufer gegen Springer. Nach Übersehen einer Springergabel „Schach – Bedrohung des ungedeckten Läufers“ gab ich die Partie auf.“

Udo und Michael spielten souverän. Am Ende stand es auch nach Mannschaftspunkten 3:3! Nächste Woche geht es nach Beelen, in Beelen darf keiner Fehlen!


2. Saisonniederlage für ID3

Vergangenen Samstag stand gegen die Zweitgarnitur der SV Türme Billerbeck die 7. Runde in der Kreisliga Münster auf dem Plan. Mit dem Achtungsremis gegen Tabellenführer Coesfeld im Rücken sollte beim Tabellensechsten das Punktepolster auf Verfolger Olfen erweitert und Platz 3 in der Tabelle gefestigt werden. Allerdings kam alles anders als geplant.

Bereits nach 20 Minuten und 10 Zügen verhoppelte sich Eckhard mit seinem Springer in der Französischen Verteidigung und wurde auf der Grundreihe matt gesetzt (0-1). Der nächste Rückschlag folgte an Brett 6, als Konni im Mittelspiel die Dame und schließlich auch die Partie verlor (0-2). Raphael konnte kurzzeitig den Rückstand verkürzen. Bereits in der Anfangsphase gewann er eine Qualität, tauschte peu à peu die Figuren ab, bis die Stellung aus weißer Sicht zusammenbrach (1-2).

Durch die Niederlage von Andreas – bis dato mit weißer Weste unterwegs – konnten die Billerbecker den Vorsprung wieder auf 2 Punkte ausbauen. Andreas agierte zu passiv, sein Gegner opferte eine Figur und plötzlich „drohte Matt von allen Seiten“ (O-Ton; 1-3). Für Georg an Brett 5 sah es lange Zeit gut aus, hatte er doch den schwarzen König recht bloßgestellt und das gegnerische Lager mit seinen beiden Läufern infiltriert. Nach einem Fehlgriff mit der Dame kippte die Partie allerdings: bei einem Doppelangriff ging zunächst ein Läufer verloren; sein Gegner verwertete den Vorteil gekonnt. Dem späteren Mattangriff hatte Georg nichts mehr entgegenzusetzen (1-4).

Obwohl die Mannschaftsniederlage hiermit besiegelt war, spielte Philipp am 1. Brett seine Partie weiter. Eine frühe Ungenauigkeit im Najdorf-Sizilianer verschaffte ihm einen aussichtsreichen Angriff. In zunehmender Zeitnot übersah er jedoch den direkten Gewinnweg, tauschte notgedrungen seine beiden Türme gegen die Dame und fand sich in einem zwar besseren aber zähen Endspiel mit Dame, Läufer und Mehrbauer gegen 2 Türme und Läufer wieder. Nachdem auch hier einige Fehlgriffe erfolgten, war der Angriff endgültig verpufft und die Partie in Remisgefilde verflacht. Jedoch leistete sich der Gegner im entscheidenen Moment einen groben Patzer. Siehe Diagramm.

Aus einem angestrebten Läufertausch resultierte ein Qualitätsverlust, plötzlich stand zudem ein weißer „Freubauer“ auf der 6. Reihe. Als schließlich auch noch der 2. Turm fiel, war auch die letzte Partie dieser Begegnung entschieden.

Endstand: 2-4.


Tabellenspitze Bezirksliga – Erste schlägt SK32/5

Das nennt man wohl einen Lauf. 5:3 auswärts bei der Ortskonkurrenz in der Bezirksliga. Die erste Mannschaft punktet in der Stammbesetzung doppelt und behauptet die Tabellenspitze.

An Brett drei hatte sich Norbert T. für heute eigentlich mehr als 12 Züge vorgenommen. Leider tappte er eine Falle und nahm lieber das schmeichelhafte Remisangebot des Gegners an, als eine Stellung mit Materialnachteil mit der Brechstange auf Gewinn zu spielen. Zur nicht ernst gemeinten Frage von unserem ersten Brett „Na, machst du den, Martin? Früh Remis machen und dann Bier trinken?“ fiel ihm dann kein blöder Kommentar mehr ein …

Martin (Brett 1) hatte Raumvorteil und die bessere Bauernstellung, konnte dies aber nicht zum Sieg verwerten, daher Remis.

Viel Mühe hatte Dieter an Brett fünf mit seinem erfahrenen Gegner. Erst als der Routinier Konrad Schmitt seine Dame wegen eines vermeintlichen Bauerngewinns weit weg von seinem Königsflügel führte, konnte Dieter entscheidend dort eindringen und einen Mattangriff erfolgreich zum Sieg
beenden.

Michael (2) eroberte den weit vorgepreschten B-Bauern des Gegners. Danach konnte er im Zentrum ein Freibauernpaar bilden und gewann.

Norbert W’s Partie (Brett 6) stand unter dem Motto Zähigkeit zahlt sich aus: zunächst manövrierte er sich in eine komatös desaströse Verluststellung, indem er zwei Leichtfiguren (Springer auf g8 und Läufer auf g7) mit den eigenen Bauern einsperrte. In der Folge beschäftigte er allerdings mit stoischer Ruhe den Gegner auf dem Damenflügel inkl. Qualitätsopfer so sehr, dass die Leichtfiguren die winzige Chance auf ein Entkommen über h6 nutzen konnten. Und schwupps! stand Norbert auf Gewinn. Irgendwie ist ihm dann sein Gegner entwischt, so dass unser Topscorer seinen ersten halben Punkt abgeben musste.

Michael (Brett 7) hatte wohl über weite Strecken des Partieverlaufs eine leicht bessere Stellung, die allerdings zum Schluss in ein Turmendspiel überging. Und diese sind ja bekanntlich immer Remis. Das Gute daran: damit war der Sieg gesichert.

Michael ter Veen (Brett 7) hatte wohl über weite Strecken des Partieverlaufs eine leicht bessere Stellung, die allerdings zum Schluss in ein Turmendspiel überging. Und diese sind ja bekanntlich immer Remis. Das Gute daran: damit war der Sieg gesichert.

In dem Sizilianer von Markus (Brett 8) mit verschiedenen Rochaden waren typische Motive zu sehen wie ein schwarzes Turmopfer auf c3 als auch weniger typische Manöver wie eine schwarze Königswanderung von g8 nach b5 in offener Stellung mit Damen auf dem Brett. Für die Galerie war gesorgt! Für beide Seiten war ein Gewinn möglich, am Ende hielt der schwarze Läufer mit Mehrbauern den weißen Turm in Schach: Remis.

Thomas (4) versuchte seine Bauernmehrheit am Damenflügel zu verwerten. Dies konnte der Gegner verhindern. Daher opferte Thomas einen Bauern, um alle Figuren abzutauschen. Das entstandene Bauernendspiel war ausgeglichen.


Knapp geschlagen, ID2 rutscht auf den zweiten Tabellenplatz

Schade, schade. Nun geht es in der Tabelle eng zu, drei Mannschaften mit neun Mannschaftspunkten streiten sich in der Bezirksklasse Münster um den Aufstieg. Hier der 6. Spieltag – Ergebnis ID2 – Dülmen3  3,5:4,5.

 

Ulf (Brett 1) spielte mit Schwarz in der Philidor Verteidigung. Durch einige Ungenauigkeiten in der Eröffnungsphase verlor der Gegner zunächst einen Bauern und geriet in Nachteil. Im 25. Zug übersah er eine weitere Drohung und gab wegen eines unausweichlichen Turmverlustes auf.
Enrique (Brett 2): Nach einem Springerverlust im Mittelspiel war die Partie verloren.
Andreas (Brett 3): In der altindischen Eröffnung erhielt ich zunächst eine positionell überlegene Stellung. Doch durch eine Unaufmerksamkeit vergab ich zunächst den Vorteil und büßte einen Bauern ein. Ich suchte mein Heil in einem Königsangriff, bei dessen Verteidigung mein Gegner fehlgriff, so dass ich ihn letztlich Matt setzen konnte.
Ludwig (Brett 4 mit Weiß): Nach zähem Kampf gab Schwarz in besserer Stellung Remis.
Heinz-Dieter (Brett 5): spielte mit Schwarz in der Sizilianischen Verteidigung und einigte sich mit seinem Gegner frühzeitig auf ein Remis.
Werner (Brett 6) spielte nach einer durchkämpften Partie in einem Turm/Läufer gegen Turm/Springer Endspiel in ausgeglichener Stellung Remis.
Heidrun (Brett 7): hatte einen schlechten Tag und verlor ihre Partie.
Stefan (Brett 8): Lange Zeit war die sehr komplexe Partie ausgeglichen, dann habe ich auf dem Königsflügel eine Linie geöffnet um Angriff zu bekommen. Im nachhinein eine blöde Idee, denn mein Gegner profitierte von dieser Aktion mehr als ich. Er kam zu Mehrmaterial und konnte die Partie damit zu seinen Gunsten drehen.

In der 7. Runde sollte nun in der Bezirksklasse wieder angegriffen werden, damit die gute Ausgangsposition nicht verspielt wird.


Punkteteilung zuhause – ID3 holt Tabellenplatz 3 gegen Coesfeld

Uiuiui, Tiffie. Das war eine ganz knappe Kiste. Lange sah es so aus, als ob Coesfeld beide Punkte mitnimmt aus dem Vereinsheim am Dahlweg. Bedanken müssen wir alle uns für das 3:3 besonders bei Andreas, der das Kunststück fertigbrachte, mit einer Minusfigur seinen Gegner ins unabwendbare Matt zu zwingen. Wobei dieser fast 300 DWZ-Punkte mehr auf dem Papier stehen hatte. Chapeau!

 

Philipp (1) lieferte sich mit seinem Gegner eine enge, ausgeglichene Partie, die nach knapp drei Stunden Remis endete.

Andreas (2) machte an diesem Tag sein Meisterstück. Muss ich mir mal zeigen lassen. Sein Gegner hätte vielleicht um 18.45h das Remisgebot annehmen sollen, aber er wollte wohl noch gewinnen. So kann es gehen.

Eckhard (3) stand lange auf Augenhöhe, geriet aber aufgrund eines wandernden Bauerns im Zentrum schwer unter Druck und musste schließlich Haus und Hof hergeben – er gab aber rechtzeitig auf.

Robert (4) hatte sich in der Eröffnung einen leichten Vorteil verschafft, sagt die Engine. Leider spielte er beim Übergang ins Mittelspiel zu vorsichtig, so dass der Gegner sein Läuferpaar ideal für einen Bauerndurchbruch positionieren konnte. Ein Befreiungsschlag verpuffte und endete mit der Aufgabe der Partie.

Kornelius (5) spielte eine durchdachte und konzentrierte Partie – speziell im Endspiel macht man ihm kein X für ein U vor. Sauber verarbeitete er einen Läufer im Plus zum Partiegewinn durch Aufgabe des Gegners.

Dirk (6) bewies einmal mehr seine Qualität gegen starke Gegner. Er liess keinerlei Schwächen zu, antwortete seine 1740 DWZ-Punkte starkem Gegner stets adäquat. In einer beidseitigen Isolani-Stellung, die wohl jede Engine als ausgeglichen bewerten würde, einigte man sich nach langem Kampf auf Remis.

So steht die ID3 also immer noch auf Tabellenplatz Drei, punktgleich mit ZuZ Everswinkel – dem nächsten Gegner…