Dritte Mannschaft reist mit sauberer Weste aus Drensteinfurt zurück

Im Auswärtsspiel in Drensteinfurt setzte sich die Drittvertretung der Indischen Dame Münster deutlich gegen die zweite Mannschaft aus Drensteinfurt durch. Drei Remis und drei Siege waren zu verbuchen, so dass man sich weiterhin über Tabellenplatz Drei freuen kann.

An Brett 1 gewann Stefan im 17. Zug recht schnell, da sein Gegner in einer sehr offensiv geführten Partie einen Abzug übersah, der ihn direkt Figur und Partie kostete. Gute Kombis muss man sehen.

An Brett 2 gestaltete sich die Partie lange ausgeglichen. Raphaels Freibauer war jedoch etwas schneller und kostete den Gegner einen Springer. Ein Bauer nach dem anderen wurde Opfer des nun entstandenen Übergewichts. Aufgabe.

Andreas sah sich an Brett 3 einer sehr unübersichtlichen Stellung bei immer noch vollem Brett gegenüber. Nachdem beide Spieler viel Zeit investiert hatten und keiner einen Gewinnweg sah: Remis.

Eckhard liess an Brett 4 nichts unversucht, um seinen Gegner über den Tisch zu ziehen. Dieser parierte jedoch und bot ihm (trotz eines für ihn vorhandenen Gewinnwegs) Remis an, das Eckhard, dem bereits Böses schwante, gerne annahm.

In einer spanischen Partie an Brett 5 entwickelte sich anfangs eine symmetrische Stellung, die Robert durch ein Bauernopfer auflöste, um asymmetrische Strukturen zu erzeugen. Letztlich fehlte jedoch bei „geräumten Brett“ Zwingendes und so einigte man sich auch hier auf Remis.

Besser machte es Georg an Brett 6. Er lançierte einen Königsangriff, der immer wieder neue Drohungen entwickelte. Viele Züge hielt sein Gegner stand, stellte dann aber seine Verteidigung doch falsch um, so dass ein Eindringen nicht mehr zu verhindern war. Aufgabe.

 

Keine Verlustpartien, 4,5:1,5 gewonnen. Anschließend hieß es beim Italiener: Pizza, Pasta, Prösterchen!


Verbandsklasse Runde 3 und 4: Erste holt zwei Mannschaftspunkte

Zwei Heimspiele in Bestbesetzung brachten der 1. Mannschaft der Indische Dame Münster in Runde 3 und 4 der Verbandsklasse leider nur zwei Unentschieden.

Die dritte Runde wurde in Münster ausgetragen, da Reckenfeld als Heimmannschaft kein Spiellokal zur Verfügung hatte.
Das erste Remis wurde früh vereinbart.
Danach endeten alle anderen fast im Viertelstundentakt, so dass noch vor der ersten Zeitkontrolle alle Partien unentschieden endeten.

In Runde 4 empfingen wir Rheine II.

An Brett 2 gewann Martin kampflos.

Daher einigte sich Markus (Brett 8) mit seinem Gegner schnell auf Remis.

Dieter am sechsten Brett konnte bei heterogenen Rochaden leichte Vorteile sammeln, die sich jedoch mit zunehmender Spieldauer verflüchtigten. Das entstandene Turmendspiel mündete in ein Unentschieden.

Norbert W. (Brett 5) überließ dem Gegner zwei Freibauern, konnte dafür aber mit der Dame in die gegnerischen Stellung eindringen. Dies tat auch der Gegner und erreichte ein Dauerschach.

Michael ter Veen (Brett 6) hatte frühzeitig Raumnachteil. Der Gegner konnte einen Königsangriff starten und entscheidendes Material gewinnen.

Thomas (Brett 4) hatte trotz Anzugsvorteil lange Zeit eine gedrückte Stellung. Er konnte sich aber befreien. Nach mehreren Abtäuschen ergab sich ein remisliches Springerendspiel.

Norbert T (Brett 3) verpasste es, die Bauern am Damenflügel in der richtigen Reihenfolge vorzuschieben. Daher konnte der Gegner mit einem Springer in seine Stellung eindringen und einen Bauern gewinnen. Trotz des Minusbauern gelang es Norbert, die Partie remis zu halten.

Nach einer für Michael (Brett 1) eher defensiven (B00) Eröffnung flacht das Spiel nach vergeblichem Angriff von Weiss ab und die Partie endet nach 40 Zügen remis. Die Computer Analyse bewegt sich bis Zug 34 zwischen –0.2 und 0.5, meist leicht besser für Weiss. In Zug 34 hätte Michael einen Springer tauschen können und damit die Partie zu seinem klaren Vorteil (1.7 Bauern) entscheiden und gewinnen können.


In der Kreisliga geht’s nach oben: dritte Mannschaft gewinnt deutlich

Damit hatte wohl selbst der Mannschaftsführer nicht gerechnet. Gegen die vierte Mannschaft aus Dülmen, die vor der Runde Tabellennachbar war, setzte sich die Truppe um Teamkapitän Eckhard klar mit 4,5 zu 1,5 durch. Der Sieg ohne vier (!) Stammspieler ist sicher auch den stark aufspielenden Ersatzleuten aus der ID4 zu verdanken, die sich als hervorragende Punktelieferanten zeigten.

Einzig Andreas (1) musste gegen einen Dülmener Federn lassen. Der setzte sich in einer verzwackten Stellung durch.

Eckhart (2) holte in einer zunächst ausgeglichenen Partie erst den Vorteil, dann eine Gewinnstellung, dann den ganzen Punkt.

Kornelius (3) wartete eine halbe Stunde auf seinen Gegner, dann war die Wartezeit um: voller Punkt.

Albert (4) liess nichts zu, bekam aber auch selbst wenig Chancen, weshalb im Betonwerk Remis vereinbart wurde.

Henning (5) spielte, ähnlich wie gegen Nienberge, einen durchschlagenden Angriff: voller Punkt.

ID-Neumitglied David (6) kam gut in die Partie, verbesserte seine Stellung zusehends und überspielte seinen Gegner, so dass der aufgab.

Nun befindet sich die ID3 tatsächlich auf dem Platz Drei der Tabelle in der Kreisliga Münster und hat auswärts im Januar (11. 01. 2020) das Tabellenschlusslicht aus Drensteinfurt an den Brettern. Dann hoffentlich mal wieder in der Stammbesetzung.


Dritte Runde für die Zweite (Bezirksliga): Alles Schiete.

Schade, der Kampf hat sich leider nicht ausgezahlt. Mit 5:3 ging die Auswärtsrunde der Zweiten in der Bezirksliga Münster beim Ortsrivalen SK32/5 verloren. Nicht zu allen Partien gibt es Kurzusammenfassungen, deshalb hier eine Auswahl.

Ulf (Brett 1): In der Eröffnung gewann Weiß einen Bauern und stand zunächst besser. Durch einen Bauernvorstoß am Königsflügel konnte Schwarz im Mittelspiel ausgleichen. Im Endspiel fand Weiß unter Zeitdruck nicht mehr die richtige Fortsetzung und verlor die Partie.
Enrique (Brett 2): einigte sich nach 20 Zügen mit seinem Gegner auf ein schnelles Remis.
Alwin (Brett 3): Schwarz übersieht Fesselung, stellt Figur ein und gibt auf.
Werner (Brett 6) geriet mit Schwarz früh in Nachteil und verlor die Partie.
Kornelius (Brett 8): Nach einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel konnte Kornelius nach einem von seinem Gegner strategisch klug durchgeführten Figurentausch das Spiel nicht mehr erfolgreich gestalten und musste letztendlich seine Niederlage akzeptieren.

Ab jetzt hilft nur noch Powerplay! Nominell gehört die Zweite in die Bezirksliga, die in dieser Saison aber stark wie selten besetzt ist. Aber das war erst die dritte Runde, da ist noch gar nix spruchreif.


Dritte reist ersatzgeschwächt nach Nienberge – und kehrt gestärkt zurück

Mit einem unerwarteten Auswärtserfolg in der Kreisliga Münster gab es für die dritte Mannschaft der Indischen Dame Münster reichlich Grund anzustoßen. Mit einer starken Leistung wurden die Gegner über ein 0,5:1,5 zur Halbzeit niedergerungen. Drei Siege (2/4/6) und zwei Remis (1/3) gab es. Und das, obwohl die Stammspieler an Brett 1, 2 und 5 nicht dabei sein konnten.

Die Partien in Kürze:

Andreas  an Brett 1 spielte die längste Partie des Tages. Nachdem sein Gegner mittels guten Zeitmanagements nach 1.59.30 sek. den 40. Zug absolviert hatte, stand es auf dem Brett kurz vor 20.00 Uhr absolut ausgeglichen, so dass die Partie eine Viertelstunde später dann mit dem geteilten Punkt endete.

Am zweiten Brett traf Eckhard im Mittelspiel mit langen Bauernketten die besseren Entscheidungen, so dass er über einen Läuferabtausch einen „teuren“ Freibauern erarbeitete. Schließlich waren die Drohungen mittels Turm und marschierender Bäuerchen nicht mehr zu parieren – und es gab eine vollen Punkt zur Belohnung.

An Brett 3 durfte Robert seine Nehmerqualitäten präsentieren. In einer objektiv verlorenen Stellung zeigte er Kämpferherz – und sein Gegner fand nicht immer die guten Züge. So dass aus -4,1 (im 20. Zug) gegen Ende nur noch ein -0,5 (37. Zug) wurde, weshalb die Punkteteilung auch in Ordnung ging.

Brett 4 wurde von Kornelius betreut, der seinen Gegners Königsstellung immer wieder bearbeitete und diesen in tiefes Grübeln brachte. So dass der Nienberger zusehends die Zeit aus dem Blick verlor und schließlich mit abgelaufener Uhr die Segel strich. Voller Punkt!

Ingo an Brett 5 hatte eine sehr schöne Angriffstellung, die danach schrie, verwertet zu werden. Der König schien blank zu stehen – wenn man die gegnerische Dame mal ausblendete. Leider geschah genau dies und Ingo übersah jene von der Dame gedeckte Diagonale! Sehr schade, denn das war „Platt“, wie sein Gegner richtig bemerkte. Punkt für Nienberge.

Am sechsten Brett spielte Henning einen schönen Königsangriff auf der offenen H-Linie und setzte den Gegner derart unter Druck, dass dieser sich tatsächlich erst einen Zug vorm Matt ergab. Sicher verwandelt, ganzer Punkt.

Nun spielt die Dritte wieder im Mittelfeld der Tabelle mit, und trifft am Ende des Monats zuhause auf Drensteinfurt.


Niggemann Schachversand ist jetzt ein Münsteraner

Vielleicht haben es noch nicht alle Schacherer der Region erfahren, deshalb hier noch einmal ganz genau. Entnommen dem aktuellen Newsletter der Wirtschaftsförderung der Stadt Münster:

Schach Niggemann liefert jetzt von Münster aus in die Welt

Nach 25 Jahren im Kreis Borken ist Schach Niggemann nach Münster umgezogen. Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Münster GmbH bei der Standortsuche und im Genehmigungsmanagement hat der nach eigenen Angaben wohl weltweit größte Schach-Spezialhändler an der Schadowstraße in Amelsbüren neue Räumlichkeiten bezogen. Geschäftsführer Christoph Kamp, der den 1985 gegründeten Betrieb 2018 übernommen hat, beschäftigt in dem schmalen Marktsegment mit hochspezialisiertem Beratungsangebot sechs festangestellte Mitarbeiter sowie saisonal bedingt weitere Aushilfen. Der Versandhandel mit 70.000 Kundendaten nimmt 98 Prozent ein. Das umfangreiche Produktsortiment wird weltweit nachgefragt.

Also: nix wie hin da. Neue Bretter, neue Figurensätze, Software, Uhren und jede Menge Literatur!


Denkbar knapp, aber es wurde nur ein 3,5 : 4,5 gegen SF Beelen

Eine enge Kiste, doch leider stand die zweite Mannschaft der Indischen Dame am Ende mit nichts als einem guten Gefühl da. Nun findet man sich am Ende der Tabelle wieder. Aber die dritte Runde gibt Gelegenheit zur Rehabilitation.

 

Ulf (Brett 1): Schwarz kam zunächst besser ins Spiel und gewann infolgedessen einen Bauern im Mittelspiel. Im Endspiel konnte Weiß aber die ungünstige Stellung des schwarzen Königs am Rand ausnutzen und die Initiative übernehmen. Trotzdem endete die Partie durch ein Remis, da keiner der Spieler einen konkreten Gewinnweg fand.

Ludwig (Brett 2): Nach ruhigem Aufbau konnte zunächst Schwarz über den Punkt f4/h3 mit 2 Springern und Damenläufer eine Druckstellung aufbauen. Diese wurde von Weiß abgewehrt, und im Gegenspiel gewann er zwei Bauern a7 und f4 so dass das Spiel technisch gewonnen war. Das Spiel mündete nach weiteren Abtäuschen in ein Damenendspiel, wobei Weiß eine Gewinnstellung mit 3 Mehrbauern hatte. Es kam dennoch nur zum Remis, weil Weiß eine Dauerschachwendung nicht gesehen hatte.

Jörg (Brett 3): Ich hatte mit Schwarz einen geschlossenen Sizilianer und konnte schnell meinen Königsflügel und mein Zentrum festigen. Lediglich auf dem Damenflügel hatte ich einen leichten Entwicklungsrückstand, den Weiß durch nachhaltiges Druckspiel zunehmend auszunutzen vermochte. Durch ein für Weiß überraschendes Manöver mit dem weißfeldrigen Läufer erreichte aber Schwarz ein Gegenspiel und drohte mit Qualitätsgewinn. Weiß fand aber noch eine Variante, welche die schwarze Dame dauerhafter Bedrohung aussetzte. Das Spiel mündete in eine Zugwiederholung und endete schließlich Remis.

Alwin (Brett 4): Der Kampf ums Zentrum wird durch ein Qualitätsopfer für Weiss entschieden. Im Verlauf muss Schwarz die Qualität zurückgeben und Weiss reicht ein Mehrbauer und ein starkes Zentrum zum Sieg.

Dirk (Brett 5): Nach der Eröffnung stand Weiß ein bisschen besser. Schwarz konnte aber im Mittelspiel ausgleichen. Im Endspiel fand Schwarz unter Zeitdruck leider nicht mehr die richtigen Züge.

Heidrun (Brett 6): Schwarz wählte die Pirc Eröffnung, Weiß gelang es schnell den Fianchetto Läufer abzutauschen, Druck aufzubauen und alle Figuren hinter der aufgerückten Bauernphalanx in optimale Angriffspositionen zu bringen.Leider habe ich dann gute Fortsetzungen wie den weiteren Vorstoß auf der f-Linie oder das Einkassieren von Bauern am Damenflügel ausgelassen. So kam Schwarz wieder besser ins Spiel und konnte mit Dame und Springer einen gefährlichen Gegenangriff starten. Als Folge erbeutete er einen Bauern und bekam mehrere gute Chancen das Spiel siegreich zu beenden. Nach dem Damentausch spielte aber Weiß deutlich besser im Endspiel so dass am Ende trotz Mehrbauern eine völlig ausgeglichene Stellung entstand in der keine Partei das verdiente Remis abwenden konnte.

Werner (Brett 7): In der Französischen Vorstoßvariante fand ich nach den Zügen e4-e6, d4-d5, e5-c5,f4-Sc6 nicht die richtige Verteidigung und bekam ein zu defensives Spiel, das ich nach 41 Zügen aufgeben musste.

Stefan (Brett8): Während der gesamten Partie konnte keine der beiden Parteien einen nennenswerten Vorteil erringen, so dass wir uns dann im Doppelturm-Endspiel auf ein Remis geeinigt haben.


ID1 verliert nach zähem Ringen gegen Ochtrup

Schade, denn das hätte auch anders ausgehen können, so Mannschaftsführer Martin:

„Gegen Ochtrup verloren wir knapp mit 3,5 zu 4,5. Wie aus den folgenden Berichten deutlich wir, hätten wir eigentlich auch gewinnen können.“

Martin (Brett 1) wurde als Schwarzer von einem Läuferopfer auf h7 überrascht. Danach verbrauchten beide Spieler viel Zeit ohne immer die besten Züge zu finden. In dem entstehenden Turmendspiel mit einem Minusbauern hatte er noch Remischancen, verlor aber den Blick für die Uhr und verlor auf Zeit.

An Brett 2 hat kam des erste Remisangebot von Norbert T. in einem Leichtfigurenendspiel mit zwei Bauern weniger. Dreist? Nein, verschiedenfarbige Läufer. Was war bis dahin passiert? Norbert kannte den schwarzen Angriff in einer ihm unbekannten Variante nicht, hat sich tapfer verteidigt, aber dann doch eine Kombi übersehen. Danach war die Sache (Computerbewertung: -12) eigentlich gelaufen. Eigentlich … Ergebnis: Remis. Moral von der Geschichte: immer schon zäh bleiben.

Mit der Caro-Kann- Eröffnung kam Thomas (Brett 3) nur schwer zum Ausgleich, übersah im Fortgang eine Drohung seines Gegners und verlor dadurch Figur und Partie…

Norbert schob am vierten Brett – wie schon so oft in der vergangenen Saison – den Gegner langsam, aber sicher zusammen, ohne dass man gravierende Fehler des Kontrahenten sehen konnte.

Dieter an Brett fünf hatte zunächst einige Eröffnungsprobleme zu lösen. Im Verlauf des Spiels konnte er seine Stellung konsolidieren und seinen Gegner allmählich in die Defensive drängen. Konsequent nutzte er seine entstandenen Vorteile und gewann.

Markus (Brett 6) spielte eine gute Partie und stand auf Gewinn. Sein König wurde zwar mit Turm und Dame Richtung des anderen Königs gezwungen, da hätte sich dieser aber hinter einem gegnerischen Bauern verstecken können und selbst Matt drohen. Aber des Schlagen des Bauern führte zum eigenen Matt.

Enrique (7) opferte einen Zentrumsbauern. Als Gegenwert besetzte er wichtige Diagonalen zum gegnerischen König und könnte mit den Türmen auf die 6. Und 7. Reihe eindringen und dann schnell partieentscheidendes Material gewinnen.

Ulf (Brett 8) kam eigentlich ordentlich aus der Eröffnung heraus. Nach Abtausch zweier Leichtfigurenpaare standen aber seine Figuren unglücklich. Schnell hatte der Gegner Qualität und Bauern gewonnen, was er zu einem schnellen Sieg umsetzte.


Dritte Mannschaft rehabilitiert sich gegen Tabellenführer Olfen

Nachdem der Auftakt in der Kreisliga fulminant „in die Hose ging“, zeigte sich die Dritte gegen Olfen hoch motiviert – und stark verbessert. Besonders die beiden Spitzenbretter lieferten sich an diesem Tag ein abwechslungsreiches Gefecht gegen starke Spieler.

Stefan (1) kam gut aus der Eröffnung (Aljechin) und lockte den Gegner entsprechend in die Offensive. Am Ende einer „Abtauschschlacht“ stand der Gegner mit einer Leichtfigur weniger da, die Stefan schließlich in eine nicht abzuwendende Mattdrohung ummünzte. Voller Punkt.

Raphael (2) spielte im Damengambit eine sehr spannende Partie und drohte nach einem Einschlag am Königsflügel Diverses. Leider übersah er einen Gewinnweg, der wohl zur Aufgabe des Gegners geführt hätte (siehe Grafik unten). Das hinderte ihn jedoch nicht daran, die Partie trotzdem etwas später zwingend zu gewinnen.

Andreas (3) spielte gegen einen starken Gegner eine ausgeglichene Partie, die nach viel Fleiss und Ausdauer in ein Remis mündete.

Georg (4) hatte es mit einem bissigen Gegner zu tun, der auch kleine Fehler bestrafte. So ging die Partie nach zähem Kampf verloren.

Konni (5) spielte leider erneut gegen einen spielstarken Gegner und zog den Kürzeren.

Albert (6) erwies sich einmal mehr als guter Ersatzmann und zeigte seinem Gegner in einer starken Partie die Grenzen auf.

Hier die Grafik zu Brett 2. Was hätte Weiss im 14. Zug spielen sollen – und wie ginge die Partie dann zwingend weiter zum Gewinn?


Indische Dame 2 mit Auftaktniederlage gegen Billerbeck

Das war zwar nicht unbedingt zu erwarten, aber bedauerlicherweise ging die erste Runde in der Bezirkskiga an den Gegner aus den Baumbergen. Nach wie vor, so Ulf, liegen nicht alle Spielberichte vom 21. 09. vor, so dass hier nur eine Auswahl zu lesen ist.

Ulf (Brett 1) musste sich nach einer fast sechsstündigen Partie in einem Turmendspiel geschlagen gegeben, nachdem sein Gegner einen Bauern umwandeln konnte.

Enrique (Brett 2) einigte sich mit seinem Gegner nach 20 Zügen in einer ausgeglichenen Stellung auf Remis.

Jörg (Brett 4): Nach einer ruhigen Eröffnung entstand eine geschlossene Stellung mit einer verschachtelten Bauernkette, die Weiß aber eine gewisse Initiative auf dem Königsflügel erlaubte. Schwarz konzentrierte sich auf die Verteidigung des Königsflügels, übersah dabei aber ein Manöver auf dem Damenflügel, das ihn einen Bauern kostete und schließlich an den Rand einer Niederlage brachte. Durch präzise Züge in einer weiterhin komplizierten Stellung gelang es Schwarz aber in der Zeitnotphase von Weiß, den Bauern zurückzugewinnen und die Partie in eine klare Remisstellung zu überführen, womit er letztlich zufrieden sein konnte.

Dirk (Brett 6): Nach der Eröffnung kamen die Dame, ein Turm und ein Springer vom Brett. Es entstand eine völlig ausgeglichene Stellung, die zum Remis führte.

Heidrun (Brett 8): Weiß kam aus seiner ruhig aufgebauten Eröffnung mit leichtem Vorteil heraus. Dieser Vorteil wurde jedoch vergeben als ein Angriff auf Kosten eines Bauern zunächst ins Leere ging. Im darauf folgenden Schwerfigurenspiel behielt jedoch Weiß den besseren Überblick und es gelang nach Rückgewinn des Bauern die Stellung in ein vorteilhaftes Turmendspiel zu überführen. Nach Ablehnung des Schwarzen Remisangebots brachte letztlich ein entfernter Freibauer die Entscheidung zugunsten von Weiß.

Andreas (3) konnte gewinnen, Philipp (5) verlor und Werner (8) spielte Remis.